

Ein Moment in Brasilien, der ein ganzes Leben erklärt
Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der alles auf Maschinenbau ausgerichtet war. Meine schulische Laufbahn, mein Studium, mein Denken – Metall, Technik, Konstruktion. Ich habe diesen Weg konsequent verfolgt, so wie man es mir beigebracht hatte. Doch nach der Schulzeit habe ich gespürt, dass Neugier stärker sein kann als Planung. Also habe ich verschiedene Berufe ausprobiert, gesucht, gezweifelt und gelernt. Ich wollte nicht als Maschinenbauingenieur den Rest meines Lebens am Computer Konstruktionen entwerfen.
Irgendwann wurde mir klar, dass mein größtes Hobby mehr war als ein Zeitvertreib. Fotografie und Reisen in der Natur waren meine Sprache geworden. Ich habe den Mut gefasst, daraus meinen Beruf zu machen. Rückblickend war es die beste Entscheidung meines Lebens. Heute weiß ich: Ich habe meine Berufung zum Beruf gemacht.
In meinen letzten drei Jahrzehnten Lebenszeit haben sich mehrere Millionen Reisekilometer angesammelt. Sie führten mich in entlegene Regionen, zu wilden Landschaften und zu Begegnungen, die man nicht planen kann. Manche davon waren selten, andere einzigartig. Eine dieser Begegnungen war, den schwarzen Panther in Brasilien zu fotografieren. Aus nächster Nähe, mit Weitwinkel fotografiert – ein Moment, der nur wenigen Fotografen vergönnt ist. Heute teile ich dieses Bild, mit dem ich eine sehr schöne Erinnerung habe.
Parallel arbeite ich derzeit intensiv an meiner neuen Homepage. Ich optimiere Inhalte, Struktur und Präsentation – in der Hoffnung, sie bald für die Öffentlichkeit freigeben zu können. Auch das ist Teil meiner Reise durch die Berge und Täler des Lebens.
Das Leben hat mich gelehrt: Glück entsteht dort, wo Leidenschaft und Mut sich begegnen.
Das Leben ist zu kurz für aufgeschobene Pläne, Ausreden und mittelmäßige Fotoreisen!
