

Ein Augenblick der Nähe: Mutter und Kind im Tropenregen Borneos
Inmitten des üppigen, feuchten Grüns Borneos, nach einem heftigen, wärmenden Regen, entstand ein Moment, der die Essenz der Wildnis in sich trägt. Eine Orang-Utah-Mutter, nass bis in das tiefste Rot ihres Fells, schwingt sich mit erstaunlicher Grazie von Ast zu Ast. An ihr hängt ein winziges, neugieriges Wesen, das sich fest an die Mutter klammert – ein Bild von Vertrauen, Schutz und Neugier, das zugleich verletzlich und stark wirkt.
Das Baby beobachtet die Richtung, in die die Mutter sich bewegt, als wolle es die Welt vor sich entdecken, ohne den sicheren Rückhalt zu verlieren. In diesem Augenblick verschmelzen Bewegung, Emotion und Natur zu einer Szene von selten erlebter Intimität. Die Tropfen auf ihrem Fell und die Konzentration in den Augen beider Tiere erzählen von einem Rhythmus, der älter ist als unsere Worte.
Es ist ein Moment, der die Seele berührt, weil er zeigt, dass die Wildnis nicht nur Lebensraum, sondern auch Bühne für Verbindung und Vertrauen ist. Hier, wo jeder Sprung zwischen den Bäumen zugleich Abenteuer und Schutz bedeutet, offenbart sich eine Wahrheit, die sich nicht in Dokumentationen oder Zahlen messen lässt: die Schönheit des Augenblicks, eingefangen in der Bewegung, in der Nähe, im Sein.
Orang-Utans gehören zu den absolut sympathischsten Lebewesen und ihre Babys sind zuckersüß. Auf unseren diesjährigen zwei Fotoreisen durch Borneo haben wir etliche Möglichkeiten bekommen, diese fantastischen Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu bewundern und zu fotografieren.
Das Leben ist zu kurz für aufgeschobene Pläne, Ausreden und mittelmäßige Fotoreisen!
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