Reisebericht über die Botswana-Simbabwe-Fotoreise 2013

 Botswana-Fotoreise-Fotosafari-Benny-Rebel-Afrika-001Hallo liebe Natur- und Fotofreunde,

Fotoreisen in Botswanas Nationalparks sind sensationell und die Viktoriafälle in Simbabwe sind wunderschön.  Dies ist das Ergebnis unserer Fotoreise.
Selten zuvor in meinem Leben habe ich von einer einzigen Fotosafari ein Terabyte Bilder mit nach Hause gebracht. Meine Fotofreunde und ich haben so oft spektakuläre Motive vor die Linse bekommen, dass wir fast pausenlos fotografierten.

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Bevor ich mit meinem Reisebericht beginne, schreibe ich wie immer die Liste der gesichteten Tiere auf, die wir auf dieser Fotoreise aufgespürt und fotografiert haben.

  • Löwen: 52
  • Leoparden: 12
  • Geparde: 4
  • Afrikanische Wildhunde: 64
  • Honigdachse: 57
  • Löffelhunde: 18
  • Hyänen: 10
  • Schabrackenschakale: 15
  • Afrikanische Wildkatze: 1
  • Kap Borstenhörnchen: Hunderte
  • Elefanten: Tausende
  • Büffel: Tausende
  • Zebras, Gnus, Giraffen, Warzenschweine, Letschwe-Antilopen, Impalas, Oryx-Antilopen, Springböcke und andere Antilopen: Tausende
  • Unzählige Vögel: unter anderem etliche Schreiseeadler, Nilgänse, Pfeifenten, verschiedene Bienenfresser, Gabelracken und Eulen

Die Namen und Zahlen der weiteren Tiere, die wir auf dieser Fotosafari gesehen haben, aufzuzählen, würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen. Deswegen fahre ich nun mit dem Verlauf dieser Fotoreise fort.

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Unsere Fotosafari startete in Maun im Norden von Botswana am Rande des Okavango-Deltas. Dieses wunderschöne Delta ist ein Naturwunder und Lebensraum für unzählige Tierarten.
Das folgende Foto zeigt eine der Terrassen der Thamalakane River Lodge. Während man hier Speisen zu sich nimmt, kann man zahlreiche bunte Vögel beobachten oder fotografieren. Im Fluss tummeln sich Krokodile und Flusspferde, vor denen man mit Schildern gewarnt wird. Diese sehr schöne Lodge wird ab nächstem Jahr eine der Stationen sein, in denen meine Fotoreisen-Teilnehmer schlafen werden.

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Es gibt zahlreiche Naturdokumentionen über das Okavango-Delta und als wir dort unterwegs waren, haben wir einige Filmteams getroffen, die dabei waren, neue Filme über das Delta zu drehen.  Um hier spektakuläre Bilder aufnehmen zu können, sollte man unbedingt mit erfahrenen Profis auf Fotosafari gehen.
Wir waren mit einem extrem fähigen Ranger unterwegs, der in Zukunft unser Partner vor Ort sein wird. Er kennt nicht nur die Nationalparks wie seine Westentasche, sondern ist auch Meister im Spuren lesen. Er hat immer den richtigen Riecher, wann man wohin fahren sollte, um etwas Spektakuläres zu erleben. Er ist ein Abenteurer und Ranger und fotografiert auch selbst und somit weiß er ganz genau, was Fotografen sich auf einer Fotosafari wünschen. Mit ihm haben wir einen der absolut besten Profis in Botswana als Partner gewonnen und durch seine Fähigkeiten und Ortskenntnisse haben wir etliche sensationelle Tierbegegnungen gehabt.
Eines der ersten Tiere, die uns in Botswana begegneten, war dieser Löffelhund. Später haben wir 17 weitere Löffelhunde auf unserer Fotoreise gesehen und fotografiert.

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Die kleinen und süßen Kap Borstenhörnchen, auch Erdhörnchen genannt, sind in vielen trockenen Regionen des Landes anzutreffen und an einigen Stellen überhaupt nicht scheu. Somit können sie aus nächster Nähe fotografiert werden. Sie benutzen den flauschigen Schwanz als Sonnenschirm.
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Eine der spannendsten Beobachtungen auf unserer Fotoreise durch Botswana war die Begegnung mit einer Leopardenfamilie, die einen Impala-Bock getötet hatte. Die Leopardenmutter hat ihre Beute verspeist und zwischendurch immer wieder damit gespielt und irgendwann sah es sogar so aus, als würde sie damit schmusen. Sie rieb ihren Kopf am Kopf des toten Impalas und sprang um den Kadaver hin und her. Dann biss sie dem toten Tier in den Hals und später fraß sie wieder weiter. Es war äußerst interessant, diese seltene Szene zu beobachten. Wir haben auf dieser Fotoreise insgesamt 12 Leoparden gesehen und fotografiert. Die meisten Touristen, die durch Afrikas Nationalparks fahren, sehen entweder keinen Leoparden oder höchstens einen. Auf dem nächsten Foto sehen Sie, wie der Leopard gerade seinen Kopf gegen den Kopf des Impalas reibt.

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In den letzten 20 Jahren, in denen ich in Afrika auf etliche Fotosfaris gegangen bin, habe ich insgesamt nur fünf Mal Honigdachse gesehen. Vier Mal in der Nacht und einmal ganz kurz tagsüber. In Botswana haben wir auf dieser Fotoreise insgesamt 57 von diesen äußerst interessanten Tieren gesehen und fotografiert. Der Grund für die zahlreiche Sichtung der Honigdachse lag einerseits daran, dass wir einen hervorragenden Ranger als Führer haben und anderseits an den Gewohnheiten der Dachse in Botswana.
Hier ist die Nahrung sehr knapp und die Dachse müssen sowohl in der Nacht, als auch tagsüber jagen, damit sie satt werden. Woanders in Afrika sind die Honigdachse fast ausschließlich nachts auf der Jagd. Wir beobachteten tagsüber ausgiebig und aus nächster Nähe, wie die Dachse alle paar Minuten einen Skorpion ausgegraben und gefressen haben. Ab und zu erwischten sie auch eine Agame oder eine Echse und verspeisten diese kleinen Reptilien.
Für mich persönlich war es unfassbar schön,  diese unerschrockenen und mutigen Tiere so gut und so lange in der freien Wildbahn zu beobachten. Selbst Löwen und Leoparden zeigen großen Respekt vor den Honigdachsen. Ab und zu versuchen unerfahrene Raubtiere diese Dachse zu töten und fast immer bezahlen sie einen hohen Preis dafür. Wenn die Raubtiere die Dachse attackieren, beißen sie oft in die dicke Haut der Dachse. Diese ist jedoch fast komplett lose auf dem Körper der Dachse und somit kann der Dachs sich drehen und das Raubtier ins Gesicht beißen. Damit rechnet kein Raubtier und dadurch werden diese oft schwer verletzt. Diese Lektion wird für das Raubtier eine bleibende Erinnerung und der Räuber wird die Dachse in Zukunft weiträumig umgehen.

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Auf dem nächsten Bild sehen Sie, wie der Honigdachs gerade ein Loch gräbt. Darin hat er einen Skorpion gefunden und sofort verspeist.

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Das nächste Foto zeigt, wie ein Honigdachs sein Territorium markiert. Er rutscht mit seiner Brust über Steine und Pflanzen und dabei hinterlässt er seine Duftmarke.

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Auf unserer Fotoreise durch Botswana haben wir mehrfach Löwen bei der Jagd beobachtet. Den Löwen auf dem nächsten Bild haben wir an einem frühen Morgen entdeckt, als er alleine einer Büffelherde folgte. Ich wusste, dass er heute jagen wird. Er war entschlossen, hungrig und wusste, was er zu tun hatte. Er versteckte sich im hohen Schilf am Wasserrand und attackierte immer wieder die Büffelherde, bis er irgendwann einen verletzten und geschwächten Büffel töten konnte.

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Auf dem folgenden Bild sehen Sie mich, wie ich auf dem Boden sitze. Dort habe ich die Kap Borstenhörnchen fotografiert. Um hin und wieder das Fahrzeug verlassen zu dürfen, benötigt man eine Sondergenehmigung der botswanischen Behörden, die wir für alle unsere Fotoreisen haben werden. Diese Genehmigung gewährt uns viel mehr Freiheit als anderen Fotografen oder Touristen. Dies ist extrem wichtig, um zu jeder Tages- und Nachtzeit überall unseren Fotomotiven folgen zu können – auch zu Fuß, wenn dies erforderlich ist. Die normalen Fotografen dürfen ihre Fahrzeuge nicht verlassen. Desweiteren müssen sie immer zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang in ihren Lodges oder Camps bleiben. Bei unseren Fotoreisen entscheiden wir, wann wir wohin fahren und wie lange wir dort bleiben. Somit haben wir die besten Bedingungen, um spektakuläre Fotos immer aus den besten Perspektiven aufnehmen zu können und die Grundlage dafür, auch mehr Abenteuer zu erleben, als die normalen Fotografen und Touristen.

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Botswana ist dafür bekannt, dass man hier viele Wildhunde beobachten kann. Diese erfolgreichen und interessanten Tiere sind vom Aussterben bedroht und woanders in Afrika kaum noch zu finden. Auf unserer Fotoreise durch das Okavango-Delta und den Chobe Nationalpark haben wir täglich Wildhunde gesehen. Insgesamt waren es 64 Stück, die wir auf dieser Fotosafari gesehen und fotografiert haben.

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Eine Besonderheit, die meine Fotofreunde und mich auf dieser Fotoreise extrem begeisterte, war die Tatsache, dass man in Botswana sehr wenigen Touristen begegnet. Die meisten interessanten tierischen Begegnungen hatten wir nur für uns allein. Das Land ist mit einer Fläche von 500 000 km² sehr groß und mit zwei Millionen Einwohnern extrem dünn besiedelt. Somit sieht man auf der Fotoreise generell sehr wenige Menschen. Die Weite der Landschaft ist wunderschön und entspannend für die Augen.

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Wir haben auf dieser Fotosafari auch einen Rundflug über das Okavango-Delta gemacht. Meine Fotofreunde haben den Flug genossen, während ich mit meiner Reisekrankheit zu kämpfen hatte. Es war ein überwältigend schöner Anblick aus dem kleinen Flugzeug; jedoch genießen konnte ich den Rundflug leider nicht. Aus relativ niedriger Höhe konnten wir auf den zahlreichen Inseln Elefanten, Nashörner, Büffel, Letschweantilopen und zahlreiche andere Tiere sehen. Das folgende Bild ist eines der wenigen Fotos, die ich bei diesem Rundflug aufgenommen habe.

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Auf jeder Fotoreise in Afrika genieße ich bewusst jeden Sonnenauf- und Untergang. Tausendfach gesehen; jedoch immer wieder faszinierend.

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Das folgende Foto zeigt eine Gabelracke, die sich gerade für die Nachtruhe vorbereitet.

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Das nächste Bild zeigt den Eingang des Moremi Reservates, das sich im Okavango Delta befindet. Hier hat unsere Fotoreise in das Okavango-Delta begonnen. Während unseres gesamten Aufenthaltes im Delta und anschließend im Chobe Nationalpark haben wir unter anderem täglich Löwen, Leoparden und Wildhunde gesehen. So viele Raubtiere am Tag hatte ich nie zuvor auf einer Fotosafari präsentiert bekommen. Dies hatte sicherlich viel damit zu tun, dass wir einen extrem guten Ranger dabei hatten und auch damit, dass die ausgesuchten Gebiete zwischen den Nationalparks in Botswana sehr ergiebige Routen waren.

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Meine Botswana-Fotoreisen werden so konzipiert, dass meine Gäste das wilde Gesicht von Afrika auf eine angenehme und romantische Art kennenlernen. Meine Definition hierfür ist viel Camping auf privaten Campingplätzen, genau dort, wo die Wildtiere sich in der Nähe aufhalten. Die großen Zelte werden von unserem Personal auf- und abgebaut. Es gibt eine Buschdusche und eine Buschtoilette. Unsere zwei Köche bereiten jeden Tag super leckeres Essen für uns zu, während wir auf der Fotosafari unterwegs sind. Somit ist es ein sehr luxuriöses und komfortables Campen und hat den Vorteil, dass wir mitten in der Wildnis schlafen, ohne den Ballast der Zivilisation und ohne andere Touristen.

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Ich liebe das tägliche Lagerfeuer, an dem wir den Tag Revue passieren lassen und abends den Sternenhimmel bewundern können.

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Botswana ist bekannt für die unzähligen Elefantenherden, die dort durch das Land umher wandern. Allein der Chobe Nationalpark soll über 100 000 Dickhäuter beherbergen.

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Botswana hat eine weitere Besonderheit, die weltweit einzigartig ist. In einem bestimmten Gebiet des Okavango-Deltas lebt ein Löwenrudel, das gelernt hat, Elefanten zu jagen. Mittlerweile ernähren sich diese Löwen hauptsächlich von Elefanten. Bis vor wenigen Jahren wusste niemand, dass die Raubkatzen in der Lage sind, das größte Landtier auf der Erde zur Strecke zu bringen. Vor einigen Jahren habe ich einen Dokumentationsfilm gesehen, der zum ersten Mal dieses Verhalten der Löwen zeigte. Damals habe ich mir gewünscht, diese angstlosen Löwen eines Tages selbst in der Wildnis zu bewundern. Bei dieser Fotoreise war es endlich soweit - wir haben diese Löwen tatsächlich gefunden und die Räuber haben uns gezeigt, wozu sie in der Lage sind.
Unser Ranger hat uns durch einige Flüsse und Teiche gefahren und als wir schließlich eine Insel erreichten, fanden wir das Rudel bei einer Elefantenmahlzeit.

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Als wir die Szene erreichten, war der Elefant bereits tot und die Löwen waren mit Fressen beschäftigt. Die größte Raubkatze Afrikas lebt zwar sozial in einem Rudel; beim Fressen jedoch haben die Löwen keinerlei Tischmanieren. Sie sind dabei den anderen gegenüber sehr aggressiv und gönnen einander keinen Happen. Wenn die Beute etwas größer ist, dann sind diese Aggressionen etwas kleiner, da die Großkatzen wissen, dass jeder satt werden wird.

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Die Löwen-Babies spielten zwischendurch mit dem Rüssel des toten Elefanten oder krochen in den ausgehüllten Bauch des Dickhäuters. Dann bekamen sie Hunger und fraßen etwas von der Beute.

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Dieses Löwenrudel zählte früher 37 Mitglieder, als sie anfingen, Elefanten zu töten. So viele Löwen können sich nicht von kleinen Beutetieren wie Impalas oder Warzenschweinen satt essen. Somit ist das Rudel gezwungen gewesen, größere Beute zu schlagen. Sie haben sich viele Jahre auf die Büffeljagd konzentriert. Büffel können bis zu einer Tonne wiegen und liefern genügend Fleisch für eine große Räuberfamilie. Die Riesenrinder sind jedoch wehrhafte Tiere und keine leichte Beute. Somit haben diese speziellen Löwen gelernt, auch gefährliche und kräftige Tiere zu jagen. Nachdem sie diese Technik perfektioniert hatten, haben sie sich eines Tages auch an Elefanten gewagt. Nach einer Weile haben sie auch diese Form der Jagd gelernt und nun jagen sie regelmäßig Elefanten, die genügend Fleisch liefern, um die ganze Familie satt zu bekommen. Auf dem nächsten Bild sehen Sie zwei Löwen von der Killer-Familie direkt neben einem Auto.

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Vor etwa zwei Jahren kamen plötzlich fünf erwachsene Löwenmännchen aus anderen Gebieten hierher und übernahmen das Rudel. Bei der Machtübernahme gingen sie so brutal vor, dass sie fast die Hälfte der Rudelmitglieder ermordeten. Einige Tiere flüchteten und gründeten eigene Rudel. Sie tragen immer noch die Erfahrung der Elefantenjagd in sich. Die restlichen Rudelmitglieder werden seither von diesen mächtigen und furchtlosen Löwenmännchen angeführt. Sie werden in Botswana „Die Killer“ genannt. Diese Löwen haben keine Angst vor keinem Lebewesen. Sie protzen vor Kraft und sind sich sicher, dass sie die absoluten Herrscher der Wildnis sind. Dies wissen mittlerweile auch die Elefanten und machen hier einen großen Bogen um die Löwen. In anderen Nationalparks Afrikas jagen die Elefanten die Löwen locker von den Wasserlöchern weg und vertreiben diese. Die Löwen des Killer-Rudels haben hier die Regel neu aufgestellt. Allein dieses Schauspiel zu beobachten war eine Sensation für sich. Wir haben auf dieser Fotoreise an zwei Tagen mehrere Stunden Zeit bei diesen faszinierenden Löwen verbracht und tausende von Fotos und etliche Videoclips aufgenommen.

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Auf unseren Fotosafaris erleben wir immer wieder sowohl große als auch kleine Dramen des Lebens in der Wildnis. Eine dieser kleinen Geschichten wird auf dem folgenden Bild sichtbar. Ein Hammerkopf hat eine Kröte erbeutet und mindestens 10 Minuten lang das Opfer totgeschlagen, bevor die Kröte heruntergeschluckt wurde. Zwischendurch kamen mehrere Hammerköpfe, die versuchten, die Beute des Artgenossen zu stehlen. Der Jäger konnte jedoch seine Beute verteidigen und am Ende verspeisen.

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Meine Fotofreunde und ich hatten viel Spaß auf dieser Fotoreise. Auf dem nächsten Bild sehen Sie wie die Freunde sich hinter einem Baum versteckt hielten, um Letschwe-Antilopen zu fotografieren.

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Letschwe-Antilopen sind im Okavango-Delta zahlreich vertreten und man sieht sie täglich an verschiedenen Stellen. Manchmal kann man sie sogar aus nächster Nähe fotografieren wie auf dem folgenden Bild.

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Das nächste Foto zeigt eine Herde von Letschwe-Antilopen.

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Der Zwergspint ist nur ein Vertreter der zahlreichen Bienenfresser, die wir in Botswana täglich bewundern konnten.

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Ein weiterer Bienenfresser ist der schöne Scharlachspint. Wir haben auf unserer Fotoreise zahlreiche Exemplare dieser fotogenen Vögel gesehen und fotografiert.

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Die meisten Fotografen, die durch das Okavango-Delta fahren, konzentrieren sich hauptsächlich auf die Säugetiere, die hier leben. Dabei bietet das Delta auch unendlich viele Möglichkeiten, um Vögel zu fotografieren. Wenn die Teilnehmer meiner Fotoreisen sich auch für die Welt der Vögel interessieren, dann beschäftigen wir uns ebenso mit den gefiederten Freunden. Auf dem nächsten Bild sehen Sie einen Schlangenhalsvogel und vier Witwenenten.

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Manchmal sind es unterschiedliche Tiere auf dem Bild, die das Foto interessant machen. Hier sind es zwei Graulärmvögel, die gerade vor einer Letschwe-Antilope fliegen.

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Die Ranger in Afrika haben einen Spruch, der besagt „Africa is not for sissies“. Übersetzt soll es heißen „Afrika ist nichts für Weicheier“. Auf dem nächsten Bild sehen Sie ein Auto, welches in einem der zahllosen Flüsse des Okavango-Deltas stecken geblieben war. Die Inhaber des Wagens, die aus Frankreich stammen, mussten die Nacht auf dem Dach des Autos im Fluss verbringen, weil sie es nicht geschafft hatten, ihr Auto vor der Dunkelheit aus dem Schlamm zu befreien. Sie waren mit ihren Nerven am Ende, als wir sie am nächsten Tag antrafen. Unser Ranger und unsere Köche haben das Auto innerhalb von zwei Stunden aus dem Wasser herausgezogen und repariert, sodass der Wagen wieder fahren konnte. Im Okavango-Delta muss man immer wieder Flüsse und Teiche mit dem Geländewagen durchqueren. Hier kommen nur die besten Geländewagen durch und das nur dann, wenn der Fahrer sehr viel Erfahrung im Offroadfahren hat.

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Der Chobe Nationalpark befindet sich direkt neben dem Okavango-Delta und ist ebenfalls extrem schön und interessant für uns Fotografen. Hier kann man sowohl mit Autos unterwegs sein, als auch mit Booten. Wir haben jeden Tag die Hälfte der Zeit im Auto und die andere Hälfte im Boot verbracht. Hier kommt man mit dem Boot sehr nah an verschiedene Tiere heran, wie z.B.  an Elefanten, die hier oft durch das Wasser schwimmen. Die besonders niedrige Perspektive ist für zahlreiche Fotomotive sehr interessant. Gerade die Bootsfahrten auf dem Chobe-Fluss waren eines der Highlights auf unserer Fotoreise.

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Der krönende Abschluss unserer Fotosafari war der Besuch der Viktoriafälle im benachbarten Simbabwe. Diese wunderschönen Wasserfälle werden auch in Zukunft der Endpunkt für meine Fotoreisen durch Botswana und Simbabwe bleiben. Hier können sich meine Fotosafari-Teilnehmer zwei Tage lang im historischen Victoria Falls Hotel entspannen und zwischendurch die Wasserfälle fotografieren und sich auf dem Souvenirmarkt mit den schönen und hier besonders günstigen afrikanischen Mitbringseln versorgen. Auf dem folgenden Bild sehen Sie einen Teil der weltberühmten Viktoriafälle.

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Das nächste Bild auf dieser Seite zeigt mich vor den Viktoriafällen.

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Dieser Reisebericht hat nur einen dokumentarischen Anspruch. Die besten Bilder von dieser Fotoreise wurden für große Publikationen zurückbehalten.
Wenn auch Sie zusammen mit mir durch Botswana und Simbabwe auf eine Fotoreise gehen möchten, so haben Sie die Möglichkeit, sich einen der wenigen Plätze für die Fotosafari im Herbst 2014 zu sichern.

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Herzlichst

Ihr Benny Rebel

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