Umweltschonend leben

Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst. (Mahatma Gandhi)

Der Umweltschutz beginnt zuerst bei mir !

Viele Menschen glauben, dass sie nur in der großen Masse etwas Sinnvolles bewegen können.

Mahatma Ghandi, Martin Luther King und Nelson Mandela haben uns gezeigt, zu welchen großen Taten eine einzige Person fähig ist. Wir sind immer so stark, wie wir uns fühlen und jeder Mensch ist in der Lage, etwas Sinnvolles zu tun, auch ohne Kopf und Kragen zu riskieren.

Wenn ich die Welt verbessern will und wenn ich in einer sauberen, gerechten und sozialen Welt leben möchte, muss ich zunächst meine eigenen Verhaltensmuster meinem Weltbild anpassen.

Das umweltbewusste Leben schont nicht nur die Natur, sondern auch unsere Gesundheit und sogar in vielen Fällen unser Portemonnaie!

Das 1x1 des umweltbewussten Lebens hier in Kurzform und weiter unten ausführlich !

  1. Weniger Wasser, Papier, Kraftstoff und Strom verbrauchen
  2. Möglichst auf den Konsum von Kaffee, schwarzem Tee und Fleisch verzichten oder zumindest den Konsum verringern
  3. Wenn möglich, sich weitestgehend von Bio-Nahrungsmitteln ernähren
  4. Den Strom von erneuerbaren Energiequellen beziehen
  5. Beim Einkaufen möglichst Waren aus der näheren Umgebung kaufen
  6. Möglichst wenig Auto fahren
  7. Den richtigen Umgang mit dem Müll konsequent durchführen
  8. Weniger konsumieren
  9. Unnötige Flüge vermeiden
  10. Sich in den Urlaubsländern umweltbewusst verhalten
  11. Schlecht informierte Mitmenschen über den Umweltschutz informieren
  12. Umweltschutzorganisationen unterstützen

Das 1x1 des umweltbewussten Lebens!

1) Wir sollten versuchen, weniger Wasser, Papier, Kraftstoff und Strom zu verbrauchen.

  • Ich persönlich brauche weniger als 10 Liter Wasser zum Duschen. Andere verbrauchen Hunderte Liter Trinkwasser für ihre tägliche Körperpflege. Um dieses Wasser wieder zu bereinigen wird viel Energie verbraucht und die Umwelt erheblich belastet. Dieses Verhalten ist besonders schlimm, wenn solche Menschen als Touristen in die wasserarmen Länder der Erde reisen und dort das ohnehin knappe Wasser verschwenden.
  • Keine giftigen Substanzen ins Abwasser kippen. Dies hat u.a. schlimme Folgen für die Menschen, Tiere und Pflanzen, die mit dem Gift in Berührung kommen.
  • Wenn ich mich abends in einem Zimmer meiner Wohnung aufhalte, dann schalte ich auch nur die Lampe dieses Zimmers an. Einige Menschen machen abends aus ihrer Wohnung ein Lichtermeer. In jedem Zimmer brennt das Licht, obwohl die Bewohner sich gar nicht dort aufhalten. Dies ist pure Energieverschwendung, die sowohl die Umwelt, als auch das Portemonnaie unnötig belastet. Zudem können wir den Stromverbrauch erheblich senken, indem wir Energiesparlampen verwenden und die Geräte, die sich im „Stand-By-Modus“ befinden, ganz ausschalten, wenn wir diese nicht benutzen.
  • Im Büro, im Haushalt und fast überall in unserem Alltag haben wir mehr oder weniger mit Papier zu tun. Oft wird ein Stück Papier weggeworfen, wenn nur die eine Seite des Papiers beschrieben wurde. Wir würden Papier-Müll-Berge auf die Hälfte verkleinern und das Abholzen von Wäldern verringern, wenn wir auch die Rückseiten der Blätter verwenden würden.
  • Manche Bürger heizen ihre Wohnungen im Winter so sehr, dass sie den Abend vor dem Fernseher im T-Shirt verbringen können. Es geht auch mit einem Pullover und etwas weniger Heizungskraft. Wir können auch einen Schritt weiter gehen und unsere Häuser besser isolieren, womit wir mit wesentlich weniger Energieverbrauch die gewünschte Raumtemperatur erreichen können.

2) Kaffee, schwarzer Tee und Fleischkonsum.

  • Überall, wo heute Kaffee und schwarzer Tee angebaut wird, war früher ein Regenwald! Das heißt im Klartext: je mehr die Menschen Kaffee und schwarzen Tee trinken, umso mehr Waldflächen werden für den Anbau vernichtet. Da hilft es auch nichts, wenn der Kaffee als „TransFair“ bezeichnet wird. Aus sozialer Sicht gesehen, ist der Konsum des TransFair-Kaffees besser, als die Massenprodukte der „Billigketten“, aber auch diese Kaffee-Sorten werden auf ehemaligem Urwaldboden angebaut. Dadurch, dass der menschliche Körper weder den Kaffee, noch den schwarzen Tee zum Überleben braucht, ist es sinnvoller, auf den Konsum zu verzichten oder zumindest zu reduzieren. Es ist ohnehin auch gesünder. Ich persönlich trinke seit vielen Jahren beides nicht.
  • Sich vegetarisch ernähren oder möglichst wenig Fleisch konsumierun: Das Ackerland auf der Erde könnte weitaus mehr Menschen mit Nahrung versorgen, wenn die Menschen sich vegetarisch ernähren würden. Um 1 Kilo Fleisch zu erzeugen, werden 10 Kilo Getreide benötigt. Von der Menge an Getreide, die für die Produktion von einer einzigen Steak-Mahlzeit benötigt wird, könnten 40 Kinder einen ganzen Tag leben. Fast 70% der Weltgetreideproduktion wird für die Viehfütterung verwendet. Der Boden, das Grundwasser und die Luft werden täglich erheblich belastet durch Kot, Urin und die abgewichenen Gase aus den Mägen der Milliarden Rinder, Schafe und Co. Die Überweidung der Pflanzenzonen ist weltweit ein Riesenproblem, welches das Überleben der Wildtiere immer schwieriger gestaltet. Für die Fleischproduktion werden in zahlreichen Ländern die Wälder z.B. durch Brandrodung vernichtet, was nicht nur die globale Klimaveränderung beschleunigt, sondern mit dem Wald verschwinden auch zahllose Tiere, Pflanzenarten und Menschen, die sich von diesem Wald ernährt haben. Die Zeitung „Welt am Sonntag“ schreibt in der Ausgabe v. 03.12.1995 folgendes: "Die Therapie von den Leiden, die Folge des Verzehrs von Fleisch sind, kostet ebensoviel wie die Behandlung von Leiden, die mit dem Rauchen in Zusammenhang gebracht werden".

3) Unsere Nahrung.

  • Der Verzehr von Bio-Lebensmitteln hält nicht nur unseren Körper gesund, sondern wir geben damit Signale an die Lebensmittel-Industrie, dass uns unsere Gesundheit wichtig ist, und dass wir keine mit giftigen Substanzen verseuchten Lebensmittel kaufen wollen. Diese gefährden nicht nur unsere Gesundheit, sondern belasten auch die Umwelt und die Lebensräume der Tiere. Beim Einkaufen sollten wir darauf achten, dass wir nichts essen, was schlimme Folgen für die Natur hat. Manche Fischarten sind so sehr in ihrem Bestand dezimiert, dass man von ihrem Verzehr vorerst absehen sollte. Welchen Fisch Sie bedenkenlos essen dürfen, verrät der Ratgeber von Greenpeace, der regelmässig aktualisiert wird.

 

4) Der saubere Strom.

  • Ich beziehe meinen STROM von Greenpeace. Diese Energie wird weder von gefährlichen Kernkraftwerken, noch von Kohlekraftwerken, die als Klimakiller gelten, bezogen. Der saubere Strom, der zudem auch preiswert ist, wird von erneuerbaren und ungefährlichen Energiequellen geliefert. Sie können unter folgendem Link einfach und schnell zu Greenpeace-Strom wechseln; http://www.greenpeace-energy.de/

5) Der tägliche Einkauf.

  • Der Wein aus Australien oder Kalifornien ist nicht unbedingt besser als der deutsche Wein, aber er kommt von weit her. Der Transport von Lebensmitteln und Gegenständen aus aller Welt verursacht einen großen Teil der Umweltbelastungen. Deswegen sollten wir lieber Nahrungsmittel und Gebrauchsgegenstände aus deutscher Produktion und der näheren Umgebung kaufen, um die Transportwege möglichst kurz zu halten.

6) Das eigene Auto.

  • Ich persönlich besitze kein Auto, und wenn ich eins hätte, würde ich es nur für sinnvolle Fahrten benutzen, wofür es keinen umweltfreundlicheren Ersatz gibt. Beim Kauf eines Autos würde ich darauf achten, dass der Wagen möglichst wenig Kraftstoff verbraucht und durch intelligente Technik die Umwelt weniger belastet. Die Strecken bis zu 20 Km fahre ich fast immer mit dem Fahrrad. Für Einkäufe bis zu 50 Kg Gewicht habe ich einen Fahrradanhänger, womit ich Gegenstände innerhalb der Stadt transportiere. Längere Strecken fahre ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Nur wenn es nicht anders geht, fahre ich mit einem Auto.

Hier noch einige Kraftstoffspartipps:

Autofahrer können bis zu 25% Benzin sparen, wenn sie folgende Tipps in die Tat umsetzen:

  • Den unnötigen Ballast nicht im Auto liegen lassen. Alles, was nicht im Auto gebraucht wird, soll aus dem Wagen herausgenommen werden. Je schwerer das Fahrzeug, umso höher wird der Kraftstoffverbrauch.
  • Dachgepäckträger und Fahrradträger sollen nur am Auto montiert sein, wenn sie gebraucht werden. Ansonsten führen sie zu unnötigem Mehrverbrauch an Sprit, durch mehr Luftwiderstand.
  • Der richtige Reifendruck hilft ebenfalls, Benzin zu sparen. Zu niedriger Reifendruck führt zu Mehrverbrauch an Kraftstoff.
  • Halten Sie Abstand zu Fahrzeugen, die vor Ihnen fahren. Dies spart unnötiges Bremsen und erneutes Beschleunigen, welches unnötige Energie kostet, die zuvor vergeudet wurde.
  • Hohe Drehzahlen fordern mehr Benzinverbrauch. Wenn Sie früh hoch schalten und damit mit niedrigen Drehzahlen fahren, sparen Sie viel Kraftstoff.
  • Wenn Sie an Ampeln, Bahnübergängen oder im Stau warten müssen, schalten Sie den Motor aus. Dies lohnt sich sogar bei Wartezeiten unterhalb einer Minute, vorausgesetzt der Motor ist bereits warm gelaufen.
  • Die Klimaanlage verbraucht ebenfalls viel Benzin und deshalb sollte sie sparsam eingesetzt werden.
  • Leichtlaufräder und Leichtlauföle vermindern den Kraftstoffverbrauch.
  • Autofahrer können an sogenannten Spritspartrainings teilnehmen. Dort lernen sie, wie man effektiv Kraftstoff sparen kann.

7) Der richtige Umgang mit dem Müll.

  • Dass wir in Europa den Müll trennen sollten, um Teile davon recyceln zu können, ist wohl selbstverständlich. Aber viel wichtiger ist es, darauf zu achten, dass weniger Müll entsteht. Beim Einkaufen zum Beispiel nehme ich immer einen Rucksack, eine Stofftasche oder meinen Fahrradanhänger mit, um die eingekauften Gegenstände damit zu transportieren. Somit brauche ich nicht jedes Mal Plastiktüten zu kaufen, die wenig später auf dem Müll landen.
  • Beim Picknick in der Natur keinen Müll liegen lassen. Plastik, Blechdosen Altbatterien und Co. gehören nicht in die Natur. Zahlreiche Tiere verenden qualvoll, nachdem sie Plastik oder andere Gegenstände mit Futter verwechselt und gefressen haben. Altbatterien und andere giftige Substanzen müssen fachgerecht entsorgt werden und haben in der Natur nichts zu suchen. Abgesehen davon sieht eine verdreckte Landschaft schlimm aus und kein Mensch würde sich in solch einer Umgebung wohl fühlen.
  • Beim Kauf von Elektrogeräten, wie z.B. Kühlschränken, Waschmaschinen etc. darauf achten, dass diese energieeffizient arbeiten.
  • Statt Einwegbatterien lieber Akkus verwenden.

8) Weniger konsumieren.

  • Der Mensch muss nicht 70 Paar Schuhe, 20 Jacken, drei Autos oder einen eigenen beheizbaren Swimmingpool besitzen, auch nicht dann, wenn er sich dies finanziell leisten kann. Je mehr wir konsumieren, umso größere Schäden richten wir an. Die nachfolgenden Generationen müssen die Folgen des Luxuslebens ihrer Eltern und Großeltern ausbaden. Es ist paradox, dass viele Mütter und Väter alles für das Wohlergehen ihrer Kinder tun würden, aber nicht einsehen, dass sie durch ein umweltbewusstes Leben ihren Kindern einen wesentlich größeren Dienst erweisen würden, als z.B. ihnen Luxusartikel zu schenken! Ein sauberer Planet, die saubere Luft, unverseuchtes Essen und Trinkwasser sind viel wichtiger, als z.B. Computerspiele. Wenn wir unseren Kindern wirklich einen großen Gefallen tun möchten, müssen wir ihnen einen Planeten hinterlassen, der ihnen ein gesundes und angenehmes Leben ermöglicht.
9) Unnötige Flüge verhindern.
  • Wenn man seinen Urlaub in Australien verbringt, ist es selbstverständlich, dass man dorthin fliegt. Der Firmenmanager, der ständig unter Zeitdruck steht, muss natürlich auch fliegen. Aber es ist leider in den letzten Jahren zum Trend geworden, einfach mal zum Einkaufen mit einem Billigflieger nach Mailand oder London zu fliegen, oder weil das so billig ist, gönnen sich manche einen Wochenendausflug nach Mallorca. Diese überflüssigen Flüge und die Abgase der Flugzeuge tragen erheblich dazu bei, dass sich unser Klima rasch verändert.
10) Beim Reisen durch die Nationalparks der Welt sollen unbedingt alle Regeln beachtet werden.
  • Zum Beispiel, niemals die höchst zulässige Geschwindigkeit zu überschreiten. Zahlreiche Touristen töten mit ihren zu schnellen Fahrzeugen in den Nationalparks die Tiere, die sie eigentlich in der freien Natur bewundern wollen.· Bringen Sie keine Souvenirs aus den Urlaubsländern mit, wofür Tiere getötet oder Pflanzen vernichtet werden. Panzer von Schildkröten, Schmuck aus Korallen, Schlangenleder, Raubtier-Pelz, ausgestopfte Tiere oder Möbel aus Tropenholz, etc. sollten ihren Weg nicht in unsere Wohnzimmer finden. Der Kauf dieser oft günstig angebotenen Gegenstände trägt dazu bei, dass bestimmte Arten ausgerottet werden. Abgesehen davon würden Sie sich große Probleme beim Zoll einhandeln, wenn diese Produkte von Tieren oder Pflanzen stammen, die unter Schutz stehen.
11) Aufklärungsarbeit leisten.
  • Trotz der Bemühungen in der Schule, Berichtserstattungen in der Presse usw. sind es nicht nur Kinder und Jugendliche, die etwas mehr über den Umweltschutz erfahren sollten. Auch Erwachsene sollten gegebenenfalls informiert oder auf ihr Fehlverhalten hingewiesen werden.

12) Unterstützung von Umweltschutzorganisationen wie z.B. Greenpeace, WWF oder der Heinz Sielmann Stiftung.

  • Die Arbeit dieser Organisationen ist von unschätzbarem Wert! Ohne Greenpeace und Co. würde es unserem Planeten und damit uns Menschen erheblich schlechter gehen. Wenn ich zurückblicke und alles zusammenzähle, was die Umweltschutzorganisationen bis heute an Verbrechen aufgedeckt, verhindert und an zerstörten Paradisen wieder repariert haben, wird es sichtbar, wie wertvoll und unverzichtbar die Arbeit dieser Gruppen für die Tiere, Pflanzen, Lebensräume und schließlich für uns Menschen ist!

Wir haben bereits unzählige Pflanzen- und Tierarten unwiderruflich ausgerottet. Für diese können wir leider nichts mehr tun. Es gibt dennoch Hoffnung, Wege und Mittel, der weiteren Zerstörung der Natur entgegenzuwirken.
Zum Glück gibt es noch wunderschöne, unberührte Landschaften, in denen riesige Tierherden in freier Wildbahn leben. Noch haben wir die Möglichkeit, da draußen im Busch oder im Regenwald saubere Luft zu atmen und Abenteuer zu erleben, dem Gesang der Vögel zu lauschen, die Wildnis zu genießen und von der Natur zu lernen.
Es liegt in unseren Händen, welche Chancen wir der Natur und den zukünftigen Generationen geben. Wenn wir heute nicht handeln, werden unsere Kinder kaum noch Chancen haben, saubere Luft zu atmen, sauberes Wasser zu trinken und unverseuchte Lebensmittel zu genießen. Das selbe Schicksal wird auch die Tiere ereilen.

Auf eine bessere Welt, die nur wir uns schaffen können!

Wenn ich das Wunder eines Sonnenuntergangs oder die Schönheit des Mondes bewundere, weitet sich meine Seele in der Ehrfurcht vor dem Schöpfer (Mahatma Gandhi)

Herzlichst Ihr

Benny Rebel

Kommentare sind deaktiviert