

Der Gepard als Silhouette – wenn Fotografie zur Zeichnung wird
Diese Aufnahme entstand nicht im goldenen Licht des Sonnenuntergangs, sondern in der Dunkelheit Afrikas. Ein Gepard, nur vom schmalen Licht meiner Taschenlampe berührt, wird zur Silhouette. Keine Farben, keine Details – nur Linie, Haltung und Präsenz. In solchen Momenten verlässt die Tierfotografie die Ebene der Dokumentation und betritt den Raum der Kunst.
Das Gegenlicht trennt das Wesentliche vom Überflüssigen. Der Körper des Geparden zeichnet sich wie eine Skulptur aus Licht gegen die Nacht. Alles Erzählerische verschwindet, zurück bleibt eine Idee von Wildnis. Diese Art der Fotografie verlangt Mut: Mut zur Reduktion, zur Dunkelheit, zum Unvollständigen. Doch genau dort beginnt oft die stärkste Bildwirkung.
Auf unseren Fotoreisen und Fotosafaris in Afrika suchen wir nicht nur Motive, sondern Ausdruck. Fotografie wird dann zur Sprache – leise, konzentriert, klar. Wer bereit ist, die Komfortzone zu verlassen, entdeckt Bilder, die nicht laut sind, aber lange nachhallen.
Das Leben ist zu kurz für aufgeschobene Pläne, Ausreden und mittelmäßige Fotoreisen!
