Tierfotografie auf Fotoreisen geht auch einfach

Viele Naturfotografen sind auf Fotoreisen mit der Größe und dem hohen Gewicht ihrer Ausrüstung überfordert. Dies hindert sie daran, die Fotoausrüstung immer und überall dabei zu haben und wenn sie die Ausrüstung mitnehmen, ist das ganze so groß, schwer und umständlich, dass sie genau hierdurch viele spannende Situationen auf den Fotoreisen verpassen oder nach einigen Stunden Fotografieren völlig fix und fertig sind. Das macht natürlich keinen Spaß und ich erlebe genau das seitdem ich auf Fotosafaris fotografiere – immer wieder.

Dabei gibt es heute sehr gute Alternativen zu den großen und schweren Kameras und Objektiven und deswegen zeige ich Euch heute dieses Bild der zwei Geparde, die ich vor einigen Tagen auf meiner Fotoreise in Namibia aufgenommen habe.
Das hier gezeigte Foto wurde mit einer Bridgekamera fotografiert, die eine Brennweite von 24mm bis 600mm integriert hat. Mit diesem riesigen Brennweitenbereich, deckt man fast alles ab, was man für die Naturfotografie braucht. Und das alles in einem extrem kleinen Gehäuse, das nur ein Kilogramm wiegt. Die Rede ist von der Sony RX10 III, die einen Ein-Zoll-Chip als Aufnahmesensor verwendet.

Übrigens: das hier gezeigte Foto wurde genauso fotografiert, wie wir es hier sehen. Es wurde um keinen Pixel beschnitten und auch nicht nachgeschärft.

Die Bridgekameras werden zu Unrecht von vielen Fotografen nicht ernstgenommen. Dabei sind sie heute extrem gute Alternativen oder Ergänzungen für die großen Kameras.

Der Sinn dieses Beitrages liegt darin, dass ich die Teilnehmer meiner Fotoreisen und andere Naturfotografen inspirieren möchte, sich solche Bridgekameras anzuschauen und abwägen, ob sie nicht mit solchen Kameras besser arbeiten können.
Ich sehe das immer wieder in Afrika, dass die Fotografen eine große und umfangreiche Spiegelreflexausrütung mit sich schleppen, jedoch damit völlig überfordert sind und deswegen verpassen sie oft die spannendsten Situationen oder sind von der Schlepperei total genervt.

Die pure Bildqualität der Sony RX10 III ist natürlich im direkten Vergleich zu absolut hochwertigen Vollformatkameras wie die Sony A7R MKII etwas schlechter, aber es reicht für die absolut meisten Zwecke vollkommen aus. Von den Aufnahmen können Prints bis etwa einem Meter Länge in guter Qualität hergestellt werden – vorausgesetzt: die Bilder an sich sind gut.
Im Vergleich zu den Kameras mit den APSC-Sensoren oder Four Third-Sensoren, ist der Unterschied noch viel kleiner.

Um es kurz zu machen:
Die Bildqualität ist für den Amateurbereich sehr gut und reicht sogar für einige professionellen Einsätze komplett aus. Die Stärke dieser Kamera liegt jedoch darin, dass sie einen riesigen Brennweitenbereich in einem kleinen und leichten Gehäuse unterbringt und dabei auch noch schnell ist. Sie macht 14 Bilder pro Sekunde, wenn man es möchte. Auch Videos kann sie in 4K-Auflösung aufnehmen und sie verfügt über den besten Bildstabilisator, den ich kenne. Sie ist schlicht und einfach zurzeit die beste Bridgekamera auf dem Markt, die sich besonders für die Naturfotografie eignet.
Also, wer auf eine Fotoreise gehen möchte und nicht zu viel mit sich herumschleppen will, sollte sich unbedingt die Sony RX10 III näher anschauen!

Nein, ich bekomme kein Geld von Sony für diese Zeilen, falls das Euch in den Sinn kommen sollte

Herzliche Grüße
Benny

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