Geister in der Landschaft = Die Vergänglichkeit des Lebens

Hallo liebe Freunde,
bevor meine Fotoreise nach Tansania begonnen hat, hatte ich Euch von meinem neuen Langzeitprojekt erzählt. Ich wollte in diesem Jahr in verschiedenen afrikanischen Ländern eine Serie von Bildern aufnehmen, die durch Langzeitbelichtungen entstanden sind. Dafür habe ich mir ein Filter-Set von der Firma Haida besorgt.
 
Meine Grundidee war es, Tiere wie Geister durch die Landschaft laufen zu lassen. Diese Bildserie soll die Vergänglichkeit des Lebens symbolisieren. Alle Lebewesen auf der Erde sind nur Gäste, die sich hier eine Zeitlang aufhalten dürfen und dann gehen müssen. Das was bleibt, ist die Erde und die Landschaft und deswegen werden in meiner Serie die Landschaften scharf und die Tiere in der Bewegungsunschärfe abgebildet. Noch interessanter werden die Bilder, in denen einige Tiere scharf abgebildet werden und andere wie Geister. Dies soll symbolisieren, dass einige länger auf der Erde verweilen als andere.
 
Auch aus ästhetischer Sicht finde ich persönlich solche Bilder sehr interessant und bin gespannt, welche Motive ich in diesem Jahr aufnehmen kann.
 
Eines der Bilder, das durch den Filereinsatz entstanden ist, zeige ich hier und erzähle Euch, wie es entstanden ist.
 
Durch den Einsatz von Graufiltern verlängere ich künstlich die Belichtungszeit. Bei diesem Foto waren es 0,3 Sekunden. Der verwendete Filter war ein Haida Graufilter 64x.
 
ISO 100
Blende 9
Kamera Sony A7R II
Objektiv Sony 70-200mm F4
Die Schärfe und die Belichtung wurden manuell eingestellt.
 
Mit den Graufiltern habe ich auf der Fotoreise durch Tansania auch zahlreiche Mitziehfotos aufgenommen, die ich demnächst der Öffentlichkeit präsentieren werde.
 
Herzliche Grüße aus Hannover sendet Euch
Benny Rebel

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