Fotoreise durch Tansania im Februar 2016 / Ein Reisebericht über die 13-tägige Fotosafari

Am ersten Tag unserer Fotoreise durch Tansania geht die wunderschöne Morgensonne über der afrikanischen Savanne auf und das gelborange Licht überflutet die Wildnis. Die Vögel, die hier bunt und zahlreich vorkommen, begrüßen den Beginn des Tages mit ihrem Gesang und die Abenteuerlust treibt die Teilnehmer meiner Fotoreise und mich raus in die Wildnis. Es ist an der Zeit, Wildtiere aufzuspüren und diese fotografisch ins richtige Licht zu setzen. Hier tickt die Uhr langsam und die Luft riecht nach frischen Blüten der Pflanzen. Wir sind bereit, uns auf die Suche nach tierischen Begegnungen und Abenteuern zu begeben. Die Fotosafari kann starten.
Jedes Jahr im Februar veranstalte ich eine Fotoreise nach Tansania. Zu dieser Zeit sind die großen Gnu- und Zebraherden in der Serengeti zu finden. Auf diesen Fotoreisen können wir Jahr für Jahr eines der größten Naturwunder auf unserem Planeten live miterleben und fotografieren. Die Gnus, Zebras und verschiedenen Antilopen bekommen alle innerhalb von wenigen Wochen ihren Nachwuchs. Es sind Millionen Jungtiere, die zu dieser Zeit geboren werden. Selbst die Löwen haben die Geburten ihrer Babys auf dieses Ereignis angepasst, weil es zu dieser Zeit Nahrung im Überfluss gibt.

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Jede Fotoreise ist für sich einzigartig und wir begegnen auf jeder einzelnen Fotosafari unterschiedlichen Tieren, Menschen und Landschaften, die für sich einmalige Motive für unsere Fotografie darstellen.
Auf dieser Fotoreise hatten wir eine fantastische Zeit und viel Spaß und wir entdeckten zahlreiche interessante Motive, die wir natürlich fotografisch festgehalten haben.
Weiter unten sehen Sie einige wenige Bilder von dieser Fotoreise, die hier nur zu Dokumentationszwecken gezeigt werden.
Traditionell beginne ich meine Reiseberichte immer mit der Aufzählung der wichtigsten Tiere, die wir auf dieser Fotoreise gesehen haben.
Auf unserer Fotosafari durch Tansania haben wir in 13 Tagen folgende Tiere gesichtet:

  • Löwen: 48
  • Tüpfelhyänen: 33
  • Leoparden: 3
  • Geparde: 1
  • Schakale: 30
  • Spitzmaulnashörner: 3
  • Löffelhunde: 7
  • Elefanten: Hunderte
  • Büffel: Tausende
  • Gnus: Hunderttausende
  • Zebras und verschiedene Antilopen: Hunderttausende
  • Unzählige weitere Tiere, wie Giraffen, Warzenschweine, Paviane, unterschiedliche Vogelarten, etc.

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Seit über 20 Jahren fahre ich jedes Jahr für längere Zeit in die afrikanische Wildnis, um auf meinen Fotoreisen Bilder aufzunehmen. Auf einer Fotosafari habe ich einmal 5 Löwen auf einem Baum in der Serengeti gesehen und diese fotografiert. Auf einigen weiteren Fotoreisen habe ich einzelne Löwen gesehen, die sich auf Bäumen ausruhten.
In manchen Gebieten haben die Löwen gelernt, dass sie auf Bäumen weniger von lästigen Stechfliegen genervt werden. Des Weiteren wissen sie, dass es auf den Bäumen immer etwas schattiger und luftiger ist als auf dem Boden. Deswegen klettern diese cleveren Löwen auf Bäume und ruhen sich eher dort aus. Gleichzeitig bieten sie uns hierdurch die Möglichkeit, auf unseren Fotoreisen interessante Bilder von ihnen aufnehmen zu können.
Während dieser Fotoreise im Februar haben wir eine spektakuläre Begegnung mit solch einem Löwenrudel gehabt. 11 Löwen waren auf einen Baum geklettert und ruhten sich dort aus. Es war fantastisch, so viele Löwen auf einem einzigen Baum zu sehen.
Das folgende Bild zeigt den Baum, auf dem diese Löwen zu sehen waren.

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Etwas näher herangezoomt ist das nächste Foto, das ich auf unserer Fotoreise aufgenommen habe.

 

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Hin und wieder bewegten sich die Löwen auf dem Baum und somit war es möglich, auch Bilder wie das nachfolgende Foto aufzunehmen. Die Löwen, die sich auf diesem Baum ausruhten, sahen so aus, als hätten sie seit längerer Zeit nichts mehr gefressen. Vor allem die Jungtiere befanden sich in einem miserablen Zustand. Wenn ein Rudel zu groß wird, dann müssen die Jäger entweder regelmäßig große Beutetiere wie Büffel reißen oder pro Tag mehrere Beutetiere wie Impalas erlegen, damit alle satt werden können. Da beide Jagdversionen sehr schwierig zu realisieren sind, bleibt es nicht aus, dass manche Löwen eine Zeitlang hungern müssen. Einige von ihnen verhungern sogar während dieser schwierigen Zeit. Auf unseren Fotoreisen begegnen wir gelegentlich solchen Löwenrudeln.

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An einem anderen Tag auf unserer Fotoreise haben wir eine weitere Löwengruppe entdeckt, die sich auf einem Baum aufhielt. Es waren dieses Mal 6 Löwen, die sich in einem dichten Baum befanden, der weit von der Straße entfernt stand. Diese Begegnung war aus fotografischer Sicht nicht so sehr interessant, jedoch aus der Sicht eines Biologen sehr.
In Afrika gibt es manche Orte, wo ich als Fotograf ganz bestimmte Tiere so gut fotografieren kann, wie nirgendwo sonst. Auf meinen Fotoreisen finde ich immer wieder solche Plätze. Während unserer letzten Fotoreise habe ich eine Stelle gefunden, wo die Teilnehmer meiner Fotosafari und ich extrem gut die Kleinantilopen mit dem Namen „Kirks Dik Dik“ fotografieren konnten. An einem sehr frühen Morgen habe ich mich mit den Teilnehmern meiner Fotoreise verabredet, um diese niedlichen Kleinantilopen zu fotografieren. Beim besten Licht und in aller Ruhe haben wir alle diese Tiere aus kurzem Abstand fotografiert.
Drei der Bilder, die auf diesem Workshop entstanden sind, zeige ich Ihnen an dieser Stelle.
Das ist das erste Bild.

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Hier kommt das zweite Bild.

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Das nächste Foto ist das dritte, das auf dieser Fotoreise entstanden ist.

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Auf jeder Fotoreise entdecken wir einige Tiere, die etwas besonders tun oder ganz besonders sind. Während dieser Fotosafari entdeckten wir ein Warzenschwein mit riesigen Hauern. Seit langem hatte ich kein Warzenschwein mehr mit solchen Hauern gesehen und deswegen musste ich zur Dokumentation das folgende interessante Bild aufnehmen.

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Eine weitere, sehr interessante Begegnung während unserer Fotoreise, war die Sichtung einer extrem großen Pavianfamilie im Lake Manyara Nationalpark. Über 150 Paviane waren zusammen in der Savanne entlang des Sees unterwegs. Die Beobachtung der Paviane ist immer sehr lustig und interessant. Ich persönlich könnte tagelang allein mit der Beobachtung dieser intelligenten Tiere verbringen, ohne mich zu langweilen.

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Sehr junge Paviane klemmen sich unter den Bauch ihrer Mütter, während das Weibchen umher läuft. Wenn die Jungtiere etwas älter werden, dann reiten sie auf dem Rücken der Mütter. Später werden sie dann selbständig und brauchen den Transport durch ihre Mütter nicht mehr. Auf unserer Fotoreise haben wir etliche Jungtiere gesehen, die auf dem Rücken ihrer Mütter sitzend daher kamen. Das folgende Bild zeigt solch eine Sichtung.

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Oft werde ich gefragt, wie nah wir auf unseren Fotoreisen an Tiere herankommen. Es ist zwar bei jeder Fotosafari anders, aber in der Regel kommen wir sehr oft sehr nah an Wildtiere heran, wie es auf dem folgenden Bild zu sehen ist. Wir haben regelmäßig Löwen direkt neben unseren Fahrzeugen, Elefanten aus 2 Metern Abstand und viele andere Tiere, die wir mit einem Weitwinkelobjektiv fotografieren können.

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Die Löwin, die Sie auf dem nächsten Foto sehen können, ist im Ngorongoro Krater in einem Abstand von einem Meter an unserem Safarifahrzeug vorbei gelaufen. Auf unseren Fotoreisen durch dieses Gebiet erleben wir es oft, dass die Löwen sich im Schatten der Safarifahrzeuge ausruhen und somit kann man sie aus einem Meter Abstand beobachten und fotografieren.

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Wie oben erwähnt, findet meine erste Fotoreise in jedem Jahr immer im Februar statt. Diese Fotosafaris haben das Ziel, die großen Tierherden in Tansania ausfindig zu machen und das wilde Leben der Tiere in ihren Wandergebieten zu dokumentieren. Auch in diesem Jahr haben wir die spektakulären und riesigen Tierherden gefunden und fotografiert. Obwohl ich diese Fotoreisen seit etlichen Jahren anbiete und jedes Mal selbst die Tierwanderungen live miterlebe, ist es für mich immer wieder wie ein Wunder und wie das erste Mal. Die Faszination wird nie kleiner. Auf jeder Fotoreise stehe ich erstaunt vor diesen gewaltig großen Herden, die sich teilweise von Horizont zu Horizont erstrecken und bekomme dieselben glänzenden Augen wie die Kinder vor dem Weihnachtsbaum. Die große Gnu-Wanderung, die man kaum mit Worten beschreiben und in Fotos festhalten kann, ist eines der größten Wunder auf unserem Planten.

Jedes Jahr bekommen Millionen Gnus, Zebras und verschiedene Antilopen ihren Nachwuchs innerhalb weniger Wochen in der Serengeti. Es sind allein 8000 Gnu-Babys, die hier täglich zur Welt kommen. Hinzu kommen noch die Jungtiere der anderen Tierarten und das Wunder des Lebens nimmt hier seinen Lauf. Auf meinen Fotoreisen sehen wir dann zu dieser Zeit Tausende von frischgeborenen Tieren in der Savanne.

Auf dem folgenden Foto sehen Sie eine kleine Gruppe von Gnus mit ihren neugeborenen Babys, die wir auf unserer Fotoreise in der Serengeti gesehen haben.

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Die Herden müssen auf ihrer langen Wanderung nach Kenia und wieder zurück häufig Flüsse und kleine Seen durchqueren und dabei können interessante Situationen entstehen, die wir auf unseren Fotoreisen immer wieder nutzen, um Bilder aufzunehmen.
Die folgenden zwei Bilder sind Fotos, die an einem Wasserloch und einem See entstanden sind.

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Das untere Bild zeigt ein Zebra beim Rennen auf einem See. Die Wasserspritzer und die Haltung des Zebras mit drei Beinen in der Luft geben dem Bild das gewisse Etwas.

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Zebras gehören zu den fotogenen Tieren, die ich immer wieder fotografiere. Auf meiner letzten Fotoreise entdeckten wir ein sehr junges Zebra mit seiner Mutter. Diese zwei habe ich von hinten fotografiert.

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Auf dem folgenden Foto zeige ich Ihnen ein frischgeborenes Zebra mit einigen erwachsenen Tieren, die uns auf der Fotoreise begegneten.

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Das nächste Bild ist ein typisches Foto, das die Teilnehmer meiner Fotosafaris so oder ähnlich auf jeder Fotoreise in Afrika aufnehmen können.

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Zebras lieben es, im Staub zu baden. Während ihrer Wanderung durch die Savanne suchen sie sich immer wieder Stellen, wo sie auf dem Boden ein Staub-Bad nehmen können. Wenn ein Zebra einen geeigneten Platz zum Wälzen findet, dann baden auch die nachkommenden Zebras oft genau an derselben Stelle. Dadurch, dass ich solche Verhaltensmuster der Tiere kenne, weiß ich, dass wir auf unseren Fotoreisen an solchen Stellen entsprechende Bilder von Zebras aufnehmen können.

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Auf jeder Fotoreise frage ich die Teilnehmer meiner Safari, ob sie sich wünschen, dass wir auch Bilder von Menschen aufnehmen. Wenn die Teilnehmer der Fotosafari sich dies wünschen, organisiere ich einen Fotoworkshop in einem Dorf in den jeweiligen Gebieten. Die Masai in Ostafrika sind sehr fotogen und haben Spaß, vor der Kamera zu posieren. Des Weiteren bekommen sie von uns ein sehr gutes Honorar wie ganz normale Fotomodels. Sie werden von uns respektvoll behandelt und wir haben alle immer bei den Workshops auf unseren Fotoreisen sehr viel Spaß. Die folgenden Fotos sind so auf unserer Fotoreise entstanden.

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Um das kleine Mädchen etwas erhabener zu zeigen, legte ich mich flach auf den Boden hin und fotografierte mein Model von leicht unten. Das tut dem Bild gut. Meine Portraits auf dieser Fotoreise habe ich mit einem entfesselten Blitz seitlich aufgehellt.

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Früher gingen die jungen Masai-Krieger auf Löwenjagd und mussten mit der Tötung eines Löwen beweisen, dass sie mutig und erwachsen sind. Heute ist die Löwenjagd in diesem Sinne verboten. Damals mussten die Eltern der jungen Krieger immer damit rechnen, dass Ihr Sohn bei der Jagd ums Leben kommen kann. Daher war jede Löwenjagd auch eine große psychische Belastung für die Eltern der Krieger. Bei dem nächsten Bild wollte ich eine Abschiedsszene kreieren, worin sich die Eltern von ihrem Krieger-Sohn verabschieden,  bevor er auf die Löwenjagd geht.

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Das nächste Bild soll den sorgenvollen Blick des Vaters symbolisieren, der seinen Sohn auf Jagd ziehen sieht. Auf meinen Fotoreisen inszeniere ich immer wieder auch solche Szenen, die sowohl fotografisch, als auch kulturell interessant sind und in der Regel mögen auch die Teilnehmer meiner Fotoreisen solche Inszenierungen.

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Die Route unserer Fotoreise durch den Norden Tansanias führt uns am Ende der Fotosafari vom Ngorongoro Krater in die Serengeti, wo wir immer die letzten Tage unserer Fotoreise verbringen. Auf dem Weg dorthin kommen wir jedes Mal am Grab von Professor Bernhard Grzimek und seinem Sohn Michael vorbei. Professor Grzimek hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Natur in Tansania bis heute relativ gut geschützt wurde und die Wildtiere eine Chance bekommen haben, den Druck der Zivilisation zu überleben.
Das nächste Foto zeigt das Grab der beiden Grzimeks, an dem wir auf jeder Fotoreise in Tansania vorbei fahren.

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Seit einigen Jahren werden in Afrika unter anderen sehr viele Nashörner im Auftrag der chinesischen Mafia gewildert (geschlachtet). Ihre Hörner finden in der traditionellen chinesischen Hokus-Pokus-Medizin Verwendung und sollen potenzfördernde Wirkung haben, die bisher nie bewiesen werden konnte. Somit ist es in den letzten Jahren immer schwieriger geworden, auf Fotoreisen Nashörner zu sehen und zu fotografieren. Auf unserer diesjährigen Fotoreise haben wir 3 der seltenen Spitzmaulnashörner entdeckt und fotografiert, worüber wir uns sehr gefreut haben.

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Im Gegensatz zu Nashörnern sind die Grant-Gazellen häufig zu finden und auch hin und wieder interessant zu beobachten. Auf meinen Fotoreisen nehme ich mir regelmäßig die Zeit, um auch solche Tiere zu fotografieren, an denen andere Besucher der Nationalparks oft einfach vorbei fahren, weil es viele von ihnen gibt und weil sie nicht zu den „Big Five“ gehören.

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Büffel haben im Gegensatz zu den Gnus Charaktergesichter und eignen sich besser, portraitiert zu werden. Auf meinen Fotoreisen motiviere ich die Teilnehmer der Fotosafaris, hin und wieder auch einmal diese interessanten und imposanten Tiere zu fotografieren.

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In Tansania kenne ich eine hervorragende Stelle, wo ich bei jeder Fotosafari an einem sehr frühen Morgen die Teilnehmer meiner Fotoreisen mitnehme, um Flusspferde aus nächster Nähe zu fotografieren. Wir steigen aus den Autos aus, nehmen unsere Stative mit und setzen uns am Flussrand hin und warten, bis die Flusspferde von ihrer nächtlichen Futtersuche wieder zurückkehren. Es sind etwa 300 Flusspferde, die hier leben und fotografiert werden können.
Da Flusspferde sehr aggressive Tiere sind, sind auch Raufereien und Kämpfe in der Gruppe an der Tagesordnung. Genau deswegen sind immer wieder fotografisch interessante Situationen zu beobachten, die wir auf jeder Fotoreise dokumentieren.
Beim nächsten Bild sehen Sie, wie ein Flusspferd mit weit geöffnetem Maul gerade ein anders Flusspferd beißt.

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Die Begegnungen der Flusspferde untereinander sind oft geprägt von Aggressionen.

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Jedes Flusspferd, das vom nächtlichen Grasen zurückkommt, muss erst einmal die Lage im Fluss prüfen, um zu sehen, wo es sich hin platzieren kann, ohne, dass es von anderen Tieren attackiert wird.

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Bei Flusspferden ist das Gähnen eine Drohgebärde und sollte ernstgenommen werden. Flusspferde haben riesige Hauer in ihrem Maul und töten in Afrika jährlich mehr Menschen als alle Raubtiere zusammen.  Auf unseren Fotoreisen sind Flusspferde mit geöffnetem Maul beliebte Fotomotive.

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Bereits im frühen Alter fangen die Flusspferde an, mit Gähnen andere Mitglieder ihrer Gemeinschaft einzuschüchtern. Dieses halbstarke Flusspferd übt sich gerade darin.

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Auf unseren Fotoreisen begegnen wir oft gähnenden Löwen. Das Gähnen der Löwen hat jedoch nicht dieselbe aggressive Bedeutung, wie bei den Flusspferden.  Hierbei sind die Großkatzen, die bis zu 20 Stunden am Tag schlafen können, einfach nur müde.

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Während unserer Fotoreise durch den Süden der Serengeti haben wir ein sehr großes und wohlernährtes Löwenrudel entdeckt. Zwei mächtige und gutaussehende Löwenmännchen sonnten sich mit einigen Weibchen und Jungtieren im ersten Sonnenlicht des Tages in der Savanne.
Das nächste Bild zeigt eines der Löwenmännchen zusammen mit einem seiner Kinder.

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Als immer mehr Löwenkinder zum Vater kamen und ihn begrüßen wollten, wurde das Löwenmännchen langsam ungeduldig und zeigte den Jungtieren, dass es keine Lust auf Kinder in seiner Nähe hat. Das etwas aggressive Verhalten, das im nächsten Bild zu beobachten ist, ist bei Löwen weit verbreitet und wir sehen dieses Verhalten des Öfteren bei unseren Fotoreisen, wenn wir Löwen und ihre Kinder fotografieren.

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Das folgende Bild zeigt einen der jungen Löwen, die wir auf unserer Fotoreise gesehen und fotografiert haben. Die großen Tatzen verraten, dass diese Katze eines Tages sehr groß werden wird. Auf dieser Fotoreise haben wir insgesamt 48 Löwen gesehen.

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Auf meinen Fotoreisen stehen nicht nur große Tiere auf der Suchliste, sondern jedes Tier, das aus fotografischer oder biologischer Sicht interessant ist, verdient unsere Aufmerksamkeit. Während dieser Fotoreise haben wir z.B. viele schöne Bienenfresser gesehen und fotografiert. Das folgende Bild zeigt einen Bienenfresser bei der Jagd.

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Den Kuckuck,  den Sie auf dem nächsten Foto sehen, habe ich mit einer langen Belichtungszeit aufgenommen, als er sich schüttelte. Durch die lange Belichtungszeit sind der Schwanz und Teile des Körpers verwischt und der Rest ist scharf abgebildet. Solche Experimente sind Bestandteile meiner Fotoworkshops auf den Fotoreisen.

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Der Glanzstar auf dem nächsten Foto hatte gerade Nistmaterial gesammelt und begegnete uns in einer Lodge auf unserer Fotoreise. Er war überhaupt nicht scheu und ließ sich aus kurzem Abstand fotografieren.

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Den wunderschönen Dreifarben-Glanzstar sehen und fotografieren wir auf jeder Fotoreise in Kenia oder Tansania. Sie sind dort weit verbreitet und lassen sich ebenfalls gut fotografieren.

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Auch die Zebramangusten sind leicht in der Savanne zu finden und wir fotografieren diese interessanten Tiere regelmäßig auf unseren Fotoreisen.

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Löffelhunde sehen sehr schön und süß aus und auch diese fuchsartigen Tiere begegnen uns des Öfteren auf unseren Fotoreisen. Während unserer Fotosafari haben wir 7 Löffelhunde gesehen und fotografiert.

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Zur Regenzeit bleiben hin und wieder Safarifahrzeuge im Schlamm stecken. Wenn diese Autos aus dem Schlamm herausgezogen werden, hinterlassen ihre Reifen tiefe Spurrillen auf der Straße und diese entwickeln sich zu kleinen Wasserstellen, in denen sich das Regenwasser sammelt. Solche tiefen Spurrillen auf der Straße sind gute Badewannen für Warzenschweine und Hyänen. Auf dem nächsten Bild ist eine Tüpfelhyäne zu sehen, die in solch einer Badewanne auf der Straße badet. Auf unseren Fotoreisen sehen wir oft Hyänen, Warzenschweine und auch andere Tiere, die in solchen Schlammlöchern auf der Straße baden.

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Die rennende Hyäne auf dem nächsten Bild hatte gerade ein Gnu-Baby gerissen und zusammen mit anderen Hyänen gefressen. Sie wurde dann von anderen Clanmitgliedern verjagt als wir sie auf unserer Fotoreise entdeckten. Ihr Kopf und Körper sind noch vom frischen Blut des Gnu-Babys rot gefärbt. Auf dieser Fotoreise haben wir 33 Tüpfelhyänen gesehen und fotografiert.

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Jeder, der auf eine Fotoreise fährt, wünscht sich, während der Fotosafari auch einen Leoparden zu sehen. Der Leopard gehört zu den sogenannten „Big Five“ und allein aus diesem Grund ist er bei allen Afrikabesuchern sehr beliebt. Nur die Sichtung dieser Großkatzen ist nicht immer einfach, da Leoparden Einzelgänger und sehr scheu sind. Auf dieser Fotoreise haben wir 3 verschiedene Leoparden gefunden und fotografiert und das nachfolgende Bild zeigt einen davon auf einem Baum.

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Die Lieblingsbeutetiere der Leoparden sind Impalas. Diese mittelgroßen Antilopen sind weit verbreitet und wir sehen sie oft auf unseren Fotoreisen. Das nächste Bild zeigt einen Impala-Bock.

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Auch Geparde mögen das Fleisch der mittelgroßen Antilopen, wie das der Impalas. Im Süden der Serengeti sehen wir immer Geparde. Auf dieser Fotoreise waren wir in diesem Gebiet unterwegs, als wir andere Fotografen sahen, die mit Ferngläsern einen Geparden beobachteten, der auf der Jagd war.

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Der Gepard war auf der Suche nach einer geeigneten Beute und fand in weiter Entfernung zwei Grant-Gazellen. Das Geparden-Weibchen schlich sich bis auf 300 Meter langsam an die Gazellen heran und aus unerklärlichen Gründen gab es dann die Jagd auf. Wir standen etwa 500 Meter weit von dem Geparden entfernt und beobachteten die spannende Szene per Fernglas. Wir wollten genügend Abstand halten, um den Geparden bei der Jagd nicht zu stören. Obwohl die eigentliche Jagd nicht stattfand, war es sehr spannend und interessant zu beobachten, wie die Raubkatze sich an die Gazellen heranpirschte. Auf meinen Fotoreisen beobachten wir gelegentlich solche Situationen, die immer sehr spannend sind.

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Immer wenn Raubtiere in der Nähe von Elefanten sind und die Elefanten den Geruch der Raubkatzen wahrnehmen, heben die Dickhäuter ihren Rüssel in die Luft, um die Lage genauer zu analysieren und um zu verstehen, wo genau die Räuber sich aufhalten. Das nächste Bild, das auf unserer Fotoreise entstand, zeigt dieses Verhalten.

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Wenn Elefanten sich mit der eisenhaltigen Erde bepudern, sehen sie rotbraun aus,  wie es auf dem folgenden Bild zu sehen ist. Elefanten nehmen gerne Schlammbäder und bewerfen sich mit der Erde. Die dicke Schlammschicht auf ihrer Haut schützt sie vor lästigen Stechinsekten und ist gleichzeitig ein Sonnenschutz. Je nachdem, welche Farbe die Erde aufweist, weisen dann nach dem Schlammbad die Elefanten dieselben Farben auf. Wir beobachten dieses Verhalten auf fast jeder Fotoreise in Afrika.

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Manche Fotofreunde, die noch nicht mit uns in Afrika auf einer Fotoreise waren, fragen uns gelegentlich, wie die Unterkünfte aussehen, in denen wir auf unseren Fotosafaris übernachten.
Damit diese Freunde sich ein Bild davon machen können, habe ich als Beispiel eine der Lodges fotografiert, in der wir in Tansania des Öfteren übernachten.
Alle unsere Lodges weisen komfortable und sehr saubere Räume auf. Sie haben einen Swimmingpool. W-LAN und damit der Internetzugang ist in der Regel kostenlos verfügbar. Das Essen ist immer sehr gut, frisch zubereitet, auf hohem internationalem Niveau und abwechslungsreich und das Personal ist extrem freundlich und hilfsbereit.
Hier ist ein Safari-Zimmerbeispiel.

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Das ist noch ein Badezimmer-Beispiel.
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Fast alle Lodges, die ich für meine Fotoreisen buche, weisen einen Swimmingpool auf, wie diese in der Serengeti. Wer mittags oder zwischendurch einen halben Tag entspannen und schwimmen möchte, kann dies in jeder Lodge tun.

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Die Fahrzeuge, die wir für unsere Fotoreisen verwenden, sind immer sehr geräumige und hochwertige Vierradantriebautos, die speziell für Fotografen umgebaut sind. Auf dem nächsten Foto sehen Sie die Fahrzeuge, die wir in Ostafrika und Botswana verwenden.

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Das Wichtigste bei meinen Fotoreisen ist immer die Tatsache, dass mein Team und ich uns stets größte Mühe geben, damit es den Teilnehmern unserer Fotosafaris zu jedem Zeitpunkt gut geht und sie ihre Zeit in Afrika in vollen Zügen genießen können. Sie sollen eine fantastische Fotoreise erleben und mit zahlreichen tollen Erinnerungen und Aufnahmen wieder zurückkehren.
In der Regel kommen die Teilnehmer meiner Fotoreisen als Gäste mit nach Afrika und kehren als meine Freunde wieder zurück!
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein schönes Fernweh und viel Freude am Leben! Wenn Sie Fragen zu unseren Fotoreisen haben, bitte kontaktieren Sie mich!

Herzlichst Ihr Benny Rebel

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