Fotoreise durch Kenia im August 2015

 Ein Reisebericht über die 13-tägige Fotosafari

Meine Fotoreisen in Kenia sind für mich persönlich immer etwas Besonderes und deswegen bin ich seit Jahren stets zu meinem Geburtstag in der kenianischen Wildnis unterwegs. Genau zu diesem Zeitpunkt findet die jährliche Migration der großen Herden in Kenia statt. Millionen Huftiere kommen aus Tansania nach Kenia, um in den frischen Weidegründen im Süden Kenias zu grasen.

Dies ist eines der größten Naturspektakel der Erde und deswegen führe ich jedes Jahr zu dieser Zeit die Teilnehmer meiner Fotoreisen durch Kenias schönste Nationalparks. Ich kenne diese Nationalparks, die Wanderrouten der Tiere und die Verhaltensmuster von vielen unterschiedlichen Tierarten. Somit ist es möglich, dass wir immer zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle sind, um die wunderschöne Natur Kenias hautnah zu erleben und zu fotografieren.
Traditionell beginne ich meine Reiseberichte immer mit der Aufzählung der wichtigsten Tiere, die wir auf dieser Fotoreise gesehen haben.
Auf unserer Fotosafari durch Kenia haben wir in 13 Tagen folgende Tiere gesichtet:

  • Löwen: 67
  • Tüpfelhyänen: 121
  • Leoparden: 3
  • Geparde: 16
  • Serval-Katzen: 2
  • Streifenhyäne: 1
  • Schabrakenschakale: 23
  • Spitzmaulnashörner: 4
  • Breitmaulnashörner: 8
  • Löffelhunde: 3
  • Elefanten: Hunderte
  • Büffel: Tausende
  • Gnus: Etwa eine Million
  • Zebras und verschiedene Antilopen: Hunderttausende
  • Unzählige weitere Tiere, wie Giraffen, Warzenschweine, unterschiedliche Vogelarten, etc.

Landschaft-Masai-Mara-Fotoreise-Fotosafari_Kenia_DSC6379
Mit nur acht Teilnehmern war diese Fotoreise voll ausgebucht und wir fuhren in zwei großen Extended Toyota Land Cruisern zunächst in den Lake Amboseli Nationalpark am Fuße des Kilimanjaros, dem höchsten Berg Afrikas.
Dieser Nationalpark beherbergt unzählige Tiere, ist aber besonders für die großen Elefantenherden bekannt, die hier täglich zum Füttern in die Sümpfe des Parks kommen. Da es in der Ebene nachts kalt und windig wird, ziehen sich alle Tiere für die Nacht in das benachbarte und wärmere Buschland zurück und beim ersten Tageslicht kommen sie wieder in die offene Ebene und in die Sümpfe. Ich kenne die Wanderrouten dieser Tiere und führe die Teilnehmer meiner Fotoreisen immer dorthin, wo wir auf die Ankunft oder Rückkehr der Herden warten und sie beim Wandern fotografieren können.
Das folgende Elefantenbild ist genauso entstanden. Der große Bulle war der Anführer einer Bullengemeinschaft und führte seine Gruppe zu den Sümpfen, als wir auf ihre Ankunft warteten.
Ich habe das Bild mit einem optischen Dreieck gestaltet. Die drei Elefantenbullen erscheinen zunächst als drei separate Punkte, wobei der vordere dominiert. Das Auge rafft die drei Punkte zu Linien zusammen und dadurch entsteht ein optisches Dreieck. Das Auge kann nach hinten in die Ferne wandern, kommt jedoch immer wieder zurück zum vorderen Elefanten, weil dieser Punkt viel größer und dominanter ist. Des Weiteren liegt die Schärfe auf dem Auge des vorderen Elefanten und somit wird die Aufmerksamkeit des Betrachters hier gebündelt.

Elefant-Lake-Amboseli-Fotoreise-Fotosafari_SW-Afrika_DSC4305

Auf meinen Fotoreisen durch Afrika stelle ich immer wieder fest, dass die Elefantenbabys für die Teilnehmer meiner Fotosafaris die Herzensbrecher sind. Wir sehen zwar oft junge Elefanten aber die Faszination lässt niemals nach.
Die sehr netten, fröhlichen und interessanten Teilnehmer meiner Kenia-Fotoreise waren diesbezüglich keine Ausnahme. Jeder von ihnen kommentierte wohlwollend die tollpatschigen Bewegungen der Elefantenkinder beim Spielen. Junge Elefanten können noch nicht so richtig mit ihrem Rüssel umgehen und es ist immer wieder sehr lustig, sie dabei zu beobachten, wie sie mit ihrem eigenen Rüssel spielen.

Elefant-Lake-Amboseli-Fotoreise-Fotosafari_SW-Afrika_DSC4203

Die Sümpfe des Nationalparks sind nicht nur eine Nahrungsquelle für die Elefanten und anderen Tiere, sondern auch der Lebensraum für zahlreiche Flusspferde. Auf unserer Fotoreise begegneten wir diesem „modisch selbstbewussten“ Flusspferd, das wir fotografiert haben.

Flusspferd-Lake-Amboseli-Fotoreise-Fotosafari_SW-Kenia-DSC5506
Auf unseren Fotoreisen begegnen wir immer wieder Zebras, die sich auf dem Boden wälzen. Hierbei können interessante und lustige Bilder entstehen, wie das nachfolgende Foto. Dabei gebe ich kontinuierlich Tipps an meine Mitreisenden, wie sie solche Situationen fotografisch am besten meistern können. Die Teilnehmer meiner Fotoreisen bekommen von mir die angemessene Zeit- und Blendenkombinationen für jede Situation, die ISO-Einstellungen und die mögliche Auswahl des Bildausschnittes mitgeteilt. Wer möchte, kann meine Empfehlungen als Leitlinie nehmen und dadurch gute Bilder aufnehmen.

Zebra-Lake-Amboseli-Fotoreise-Fotosafari_SW-_DSC5608

Sich auf dem Boden zu wälzen macht nicht nur den Zebras Spaß sondern auch den Büffeln. Zebras sehen wir zwar des Öfteren bei diesem Vergnügen, aber Büffel in dieser Pose zu beobachten und zu fotografieren, ist sehr selten.

Bueffel-Lake-Amboseli-Fotoreise-Fotosafari_Kenia-DSC4474

Hier ist noch ein Bild, das ich während unserer Fotoreise im Lake Amboseli aufgenommen habe.

Zebra-Lake-Amboseli-Fotoreise-Fotosafari_SW-Afrika_DSC5659

Auf meinen Fotoreisen frage ich die Teilenehmer meiner Safaris immer, ob sie auch die Naturvölker der jeweiligen Länder fotografieren möchten. Wenn dies von der Gruppe gewünscht wird, dann organisiere ich Fotoshootings in den Dörfern, wo ich Freunde und Bekannte habe. In diesen Siedlungen kennen mich viele Menschen seit etlichen Jahren und sie kooperieren sehr gut mit mir.
Ich mache das genauso wie das Fotografieren von Models in Europa. Das Model bekommt Geld von uns und wir sagen dem Model, wie wir Fotos aufnehmen möchten. Es ist immer ein klares, fröhliches und faires Geschäft für beide Seiten und deswegen sind meine Gäste und ich in diesen Dörfern immer herzlichst willkommen.
Die Models bekommen ein sehr gutes Honorar, alle haben viel Spaß zusammen und wir erhalten auf unseren Fotoreisen tolle Bilder, wie z.B. dieses Bild hier:

Masai-Kind-Lake-Amboseli-Fotoreise-Fotosafari_Kenia-DSC3967

Mit dem folgenden Foto wollte ich ein Gefühl für Straßenkinder erwecken. Das Bild soll Kinder zeigen, die in einer harten Umgebung aufwachsen und eine erbarmungslose Zukunft vor sich haben werden. Um diese Stimmung gestalterisch umzusetzen, wählte ich den Steinhaufen mit vulkanischem Ursprung. Die harten und rauen Steine sollen die ernsten Gesichtsausdrücke der Kinder untermauern. Die Kinder schauen mit Sorge in die Zukunft, wo das Licht der Sonne herkommt. Die Wolken im Hintergrund geben dem Bild noch etwas mehr Dramatik und die tiefe Perspektive verleiht dem Bild mehr Dynamik.

Masai-Kinder-Lake-Amboseli-Fotoreise-Fotosafari_Kenia-_DSC3930
Auch das nachfolgende Bild ist etwas melancholisch gestaltet. Bei den Workshops auf meinen Fotoreisen ermutige ich die Teilnehmer, nicht immer Bilder von lächelnden Menschen aufnehmen zu wollen. Manchmal sind gerade die Fotos, die Menschen nachdenklich, besorgt, traurig oder aggressiv zeigen, die besseren Bilder.
Die schwarzweiße Umwandlung des Fotos unterstützt die Stimmung des Bildes.

Masai-Kind-Lake-Amboseli-Fotoreise-Fotosafari_Kenia-SW-DSC4014

Die Masai-Frauen ziehen immer sehr schöne Kleider an und eignen sich sehr gut, als Models vor der Kamera zu stehen. Bei unserem Fotoworkshop auf dieser Fotoreise habe ich diese junge Frau ebenfalls als Model gewählt und einige Fotos von ihr aufgenommen. Dies hier ist nur eins von vielen.

Masai-Lake-Amboseli-Fotoreise-Fotosafari_Kenia-DSC4074

Damit die Masai-Krieger hier nicht zu kurz kommen, füge ich auch ein Bild von ihnen hinzu. Auch diese freundlichen Krieger stehen immer wieder Model auf meinen Fotoreisen und wir haben oft viel Spaß zusammen.

Masai-Krieger-Lake-Amboseli-Fotoreise-Fotosafari_Kenia-DSC4053
Elefanten mit riesigen Stoßzähnen in der freien Wildbahn zu sehen ist leider sehr selten geworden.
Die Wilderer haben in den letzten Jahrzehnten die meisten Elefanten mit großen Stoßzähnen getötet und deren Elfenbein nach Asien geschmuggelt. Dort werden aus dem Elfenbein Schmuck, Billardkugeln und Schnitzereien hergestellt und verkauft. Auf unserer Fotoreise hatten wir Glück und wir haben einige noch lebende Elefanten gesehen, die sehr große Stoßzähne hatten.

Elefant-Lake-Amboseli-Fotoreise-Fotosafari_Afrika_DSC4272
Die Welt der wilden Tiere ist nicht nur wunderschön, sondern oft auch unberechenbar und überraschend. Auf jeder Fotoreise sehen wir irgendetwas, was selten oder einzigartig ist. Auf unserer Fotosafari durch Kenia haben wir alle zusammen etwas ganz Besonderes erlebt, dass keiner von uns jemals zuvor gesehen hatte. Etwas Einmaliges ist direkt vor unseren Augen passiert.
Eine Serval-Katze war in den Sümpfen des Lake Amboselis unterwegs und dadurch klitschnass. Es war schon an sich sehr seltsam, eine scheue Katze tagsüber im feuchten Sumpf zu erleben. Was jedoch kurze Zeit später geschah, raubte uns schlicht und einfach den Atem. Die Serval-Katze sprang kopfüber ins Wasser und holte sich einen mächtig großen Wels aus dem Wasser. Sie zog den Fisch an Land und verspeiste diesen genüsslich. Dieses Verhalten war weder mir, noch unseren Rangern oder den Teilnehmern der Fotoreise bekannt. Es war eine von den Situationen, die vermutlich keiner von uns jemals wieder erleben wird. Das nachfolgende Bild ist eine Handyaufnahme vom Computerbildschirm eines Reiseteilnehmers und zeigt die Raubkatze mit ihrer Beute.
Ich selbst habe in diesem Moment nicht fotografiert, weil ich von dem Verhalten der Katze so begeistert und überrascht war, dass ich gar nicht ans Fotografieren gedacht habe 😉

Serval-Lake-Amboseli-Fotoreise-Fotosafari-Afrika_DSC5659
Wir haben im Lake Amboseli noch unzählige weitere Tiere gesehen, unter anderem auch ein Löwenrudel beim Fressen eines getöteten Zebras.
Die zweite Station unserer Fotoreise war der Lake Nakuru Nationalpark. Die Umgebung dieses Sees ist sehr grün und beherbergt zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.
Eine der Attraktionen des Lake Nakuru Nationalparks ist die große Ansammlung von Flamingos, die täglich am See beobachtet und fotografiert werden kann. Die Teilnehmer meiner Fotoreise und ich hatten auch viel Glück, dass wir die Flamingos am frühen Morgen beim besten Licht lange fotografieren konnten.

Flammingo-Lake-Nakuru-Fotoreise-Fotosafari-Afrika_DSC5070

Die Büffel, die im Lake Nakuru Nationalpark leben, sind besonders entspannt und man kann sie oft aus relativer kurzem Abstand fotografieren. Auf jeder Fotoreise in diesem Gebiet bekomme ich immer wieder die Möglichkeit, diese Tiere zu beobachten und zu fotografieren.

Bueffel-Lake-Nakuru-Fotoreise-Fotosafari_Afrika_DSC4702

Da es in diesem See keine Krokodile gibt, wandern die Büffel sehr entspannt durch das Wasser.

Bueffel-Lake-Nakuru-Fotoreise-Fotosafari_Afrika_DSC4803
Das nächste Bild zeigt einen Teil einer Büffelherde, die zum Wassertrinken zum See kam. Ich habe diesen Park für meine Fotoreisen ausgesucht, weil nicht nur die Tierwelt hier so ergiebig ist, sondern auch die Landschaft sehr schön ist.

Bueffel-Lake-Nakuru-Fotoreise-Fotosafari_Afrika_DSC4885

Auf jeder Fotoreise möchten die Teilnehmer natürlich auch Giraffen sehen und fotografieren. Wir haben etliche Giraffen auf unserer Fotosafari gesehen, aber diese hier war extrem relaxt und wir konnten sie relativ lange bewundern und fotografieren. Das hier gezeigte Foto wurde überhaupt nicht beschnitten. Es wurde genauso fotografiert, wie es hier zu sehen ist.

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Auf unserer Fotoreise haben wir eine sehr junge Giraffe gesehen, die vor ihrer Mutter stand. Aus dieser Situation habe ich das folgende Bild kreiert. Den Körper der Mutter habe ich als Rahmen verwendet und den Kopf der jungen Giraffe darin platziert.

Giraffe-Lake-Nakuru-Fotoreise-Fotosafari_Afrika_DSC5164
Der Lake Nakuru beherbergt auch einige Löwenrudel, die ich in den letzten Jahren auf jeder Fotoreise ausfindig machen konnte. Bei all meinen bisherigen Fotosafaris in diesem Gebiet haben wir immer Löwen gesehen und des Öfteren auch Leoparden. Auch auf dieser Fotoreise habe ich für meine Mitreisenden einen Leoparden ausfindig machen können. Wir haben insgesamt 67 Löwen auf dieser Fotosafari gesichtet.
Der Löwe, der hier gezeigt wird, gehörte zu einer 10-köpfigen Familie, die in der Nacht einen Büffel gerissen und sich daran sattgegessen hatte.

Loewe-Lake-Nakuru-Fotoreise-Fotosafari_Afrika_DSC5091

Wir hatten auf unserer Fotoreise durch Kenia eine weitere sehr seltene Sichtung. Als wir im Lake Nakuru Nationalpark unterwegs waren, entdeckten wir eine Streifenhyäne in der Nähe der Straße. Dieses nachtaktive Tier war äußerst entspannt und wir konnten es lange beobachten und fotografieren. Ich habe es beim Gähnen erwischt.

Streifenhyaene-Lake-Nakuru-Fotoreise-Fotosafari_Afrika_DSC5190

Zebras kann man nie genug fotografieren. Ich habe zwar tausende Zebrabilder in meinem Archiv, bringe jedoch von jeder Fotoreise etliche neue Fotos von diesen wunderschönen Tieren mit nach Hause.

Zebra-Lake-Nakuru-Fotoreise-Fotosafari_Afrika_DSC5210
Die nächste Station unserer Fotosafari war die weltberühmte Masai Mara. Jedes Jahr bin ich im August hier, um die größte Tierwanderung der Welt live mitzuerleben. Wir hatten auf unserer Fotoreise wieder einmal sehr viel Glück und kamen genau zur richtigen Zeit in den Park, wo bereits die meisten Gnus und Zebras von der Serengeti in die Masai Mara gekommen waren. Begrüßt wurden wir von unzähligen riesigen Tierherden und von den fünf Geparden, die im nächsten Bild zu sehen sind. Eine Gepardenmutter führte ihre vier fast erwachsenen Kinder durch die Savanne, als wir sie gesehen haben. Auf dieser Fotosafari haben wir insgesamt 16 Geparde gesehen.

Geparde-Masai-Mara-Fotoreise-Fotosafari_Kenia-DSC5261
Auf meinen Fotoreisen biete ich den Teilnehmern – so oft sie es sich wünschen – Fotoworkshops an. Darin vermittle ich unter anderem auch einiges über die Bildgestaltung. Wenn wir dann auf Safari unterwegs sind und Motive finden, die sich gestalterisch gut umsetzen lassen, dann erzähle ich den Teilnehmern der Fotoreise, wie ich die anvisierte Szene fotografieren würde und gebe den Mitreisenden zu jedem Bild die zu wählende Zeit- und Blenden-Kombination durch. Somit entstehen oft auch gut gestaltete Fotos, die grafisch interessant sein können.

Zebras-Masai-Mara-Fotoreise-Fotosafari_Kenia-_DSC5369
Hier ist noch ein Beispiel für die Landschaftsfotografie, die ich auf meinen Fotoreisen oft promote. Die meisten Teilnehmer meiner Fotosafaris kommen nach Afrika, um mit mir nah an die Tiere heranzukommen und diese zu fotografieren. Ich motiviere sie jedoch hin und wieder, auch die schönen Landschaften bewusst wahrzunehmen und zu fotografieren. Im Schatten des Baumes im folgenden Bild ruht sich gerade ein Gnu aus. Weiter im Hintergrund sind noch ein Baum und noch weitere Gnus zu sehen. Dies ist ein sauber und schön gestaltetes Bild, das für mich persönlich viel interessanter ist, als ein Leopard im Gewirr von Pflanzen, wo man gestalterisch nichts damit anfangen kann.

Landschaft-Masai-Mara-Fotoreise-Fotosafari_Kenia_DSC5396

Die großen Tierherden zu erleben, ist das Hauptziel dieser Fotoreise gewesen und wir haben sie gefunden. Oft standen wir mitten drin in Herden, die sich vom Horizont bis zum Horizont streckten. Es ist immer wieder faszinierend, diese gewaltigen Tiermassen zu sehen. Wir haben auf dieser Fotoreise weit mehr als eine Million Huftiere in verschiedenen Herden gesehen.

Zebra-Lake-Amboseli-Fotoreise-Fotosafari_SW-Afrika_DSC5659
Hier ist ein weiterer von den 16 Geparden, die wir auf unserer Fotoreise in Kenia gesehen haben.

Gepard-Masai-Mara-Fotoreise-Fotosafari_Kenia_DSC5460

Viele Geparde in der Masai Mara haben sich so sehr an Autos und Menschen gewöhnt, dass man sie oft aus wenigen Metern Distanz beobachten und fotografieren kann, ohne dass sie den Autos Achtung schenken. Auf meinen Fotoreisen sehen wir regelmäßig Geparde aus sehr kurzem Abstand wie auf dem nächsten Bild.

Gepard-Masai-Mara-Fotoreise-Fotosafari_Kenia_DSC5502
Die großen Herden, die in die Masai Mara kommen, sind gezwungen, bei ihrer jährlichen Wanderung (Migration)  mehrmals verschiedene Flüsse zu durchqueren. In diesen Flüssen warten die Krokodile auf die Ankunft der Herden, um Beute zu schlagen. Das wissen die Gnus und Zebras und haben panische Angst vor den Flüssen. Sie brechen sehr schnell in Panik aus, selbst wenn das Wasser sehr flach ist, wie im nächsten Bild am Sand River zu sehen ist. Diese Panikattacken der Herden sind extrem interessant zu beobachten und sind auf jeder Fotoreise etwas, was sich die Mitreisenden gerne anschauen.

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Auf unserer Fotoreise durch die Masai Mara haben wir Tausende Gnus und Zebras gesehen, die den Sand River durchquert haben.

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Eine extrem spannende Sichtung hatten wir mit einer Zebragruppe, die im nächsten Bild zu sehen ist. Ein Teil der Zebrafamilie hatte den Mara-Fluss durchquert und der andere Teil traute sich nicht, durch den Fluss zu schwimmen. Der dominante Hengst lief wie von Geistern  getrieben entlang des Flusses und rief lautstark die Familienmitglieder auf der anderen Seite des Flusses. Er wollte sie motivieren, zu ihm zu kommen. Die Zebras auf der anderen Seite hatten jedoch viel zu viel Angst vor dem Fluss. Sie kamen immer wieder zum Flussrand, tranken etwas Wasser und schauten rüber, trauten sich jedoch nicht, den Fluss zu durchqueren – mit gutem Grund. Im Fluss hatten sich bereits etliche Krokodile in Position gebracht, um sofort zuschlagen zu können. Die Teilnehmer meiner Fotoreise und ich konnten aus einer sehr guten Position beobachten, wie die Krokodile genau die Zebras studierten und sich dann so positionierten, dass sie bei der Jagd gute Chancen hatten, eins von den Tieren zu erwischen. Es war extrem spannend und wir konnten diese Szene sehr lange beobachten. Irgendwann haben die Zebras einige  der Krokodile gesehen und hatten doch so viel Angst, dass sie entschieden haben, vorerst den Mara-Fluss nicht zu durchqueren. Sie zogen sich zurück ins Grasland, obwohl der dominante Hengst sie kontinuierlich aufforderte, die Flussseite zu wechseln. Diese Erlebnisse sind auf meinen Fotoreisen immer Begegnungen, die für mich persönlich extrem wertvoll und interessant sind.

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Auf meinen Fotoreisen sehen wir regelmäßig auch Krokodile. Die größten Krokodile sehe ich jedoch immer wieder am Mara-Fluss. An manchen Flussabschnitten versammeln sich besonders viele der Riesenreptilien, die bis zu 1000 KG wiegen können. Wenn erwachsene Krokodile sich einmal sattgefressen haben, können sie mit dieser Mahlzeit bis zu zwei Jahre überleben. Sie sind die Meister der Überlebenskunst und haben sich seit etwa 150 Millionen Jahren kaum verändert. Das brauchten sie auch nicht, weil sie so effiziente Tiere sind. Das Bild hier zeigt vier Krokodile am Mara-Fluss, die sich in der Sonne aufwärmen.

Krokodile-Masai-Mara-Fotoreise-Fotosafari_Kenia_DSC6251
Topi Antilopen suchen sich oft einen Termitenhügel oder eine andere Erderhöhung aus und stellen sich teilweise für Stunden dorthin und halten Ausschau nach Jägern und Konkurrenten. Bei jeder Fotoreise begegnen wir diesen Tieren, die sich oft fotogen ins Licht setzen. Auch auf unserer Fotosafari durch Kenia haben wir zahlreiche Topis gesehen, die genau dies taten.

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Das nächste Bild zeigt eine weitere Topi Antilope, die wir auf unserer Fotoreise gesehen und fotografiert haben.

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Marabus sind definitiv nicht die schönsten Vögel Afrikas. Aber manchmal trotzdem ein Foto wert. Auf meinen Fotoreisen suche ich nicht nur nach großen Säugetieren, sondern nach interessanten Situationen, um Fotos aufnehmen zu können. Diese können manchmal Vögel, manchmal Reptilien oder Landschaften sein. Wir fotografieren in der Tat relativ häufig auch Vögel, wie z.B. unterschiedliche Eisvogelarten, Adler, Geier, Bienenfresser und andere Vögel.

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Zwischendurch habe ich einige fotogene Landschaften ausgewählt, um den Teilnehmern der Fotoreise die Möglichkeit zu geben, auch Landschaftsbilder aufnehmen zu können. Das nächste Foto ist eins davon.

Landschaft-Masai-Mara-Fotoreise-Fotosafari_Kenia_DSC7822

Da ich seit Jahren die Teilnehmer meiner Fotoreisen in dieselben Gebiete führe und wir fast immer in den selben Unterkünften übernachten, habe ich mittlerweile viele Freunde in den jeweiligen Häusern. Einige der Lodgemanager kennen mich ebenso seit Jahren und sind darüber erfreut, dass ich jedes Jahr mit meinen Gästen dahin fahre. Durch diese Freundschaften bekommen die Teilnehmer meiner Fotosafaris hin und wieder etwas von den Lodgemanagern geschenkt. Bei unserer ersten Lodge haben wir z.B. ein Sieben-Gänge-„bush barbecue“ (Grillabend) vom Management geschenkt bekommen und danach einen Masai-Zeremonie-Tanz. Das Sieben-Gänge-Menü war super lecker und auch sehr interessant, weil wir unser Abendessen mitten in der Natur serviert bekommen haben und nicht im Restaurant.
Bei unserer letzten Lodge in der Masai Mara hat der Manager der Lodge die Teilnehmer meiner Fotoreise mit einem Champagner „bush breakfast“ direkt am Mara-Fluss überrascht. Sie hatten für uns einen Tisch am Fluss gedeckt gehabt, als wir dort mit unseren Safarifahrzeugen ankamen. Sehr stilvoll und mit Champagner wurden wir zuerst begrüßt und dann durften wir am bereits aufgebauten Sternebüffet unser Frühstück zu uns nehmen, während uns im Fluss die Krokodile und Flusspferde im Auge behielten. Meine Gäste und ich waren begeistert und genossen diese sehr nette  Geste des Managers.

Champagner-Frühstück-Masai-Mara-Fotoreise-Fotosafari_Kenia-DSC00669

Auf unserer Fotoreise haben wir insgesamt 121 Hyänen gesehen und deswegen zeige ich hier zumindest eins von den Tüpfelhyänenfotos, die ich auf dieser Fotosafari aufgenommen habe.

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Stellvertretend für die 67 Löwen, die wir auf unserer Fotoreise gesehen haben, zeige ich hier einen männlichen Löwen, der im sanften Wind sein Rudel in der Masai Mara im Blick hatte.

Loewe-Masai-Mara-Fotoreise-Fotosafari_Kenia_DSC7318

Von den 12 Nashörnern, die wir auf unserer Fotosafari gesehen haben, waren vier Spitzmaulnashörner. Dies ist an sich sehr selten, was wir jedoch an einem späten Nachmittag gesehen haben, war einzigartig. In der Masai Mara fanden wir drei Spitzmaulnashörner, die zusammen durch die Wildnis zogen. Diese Tiere sind eigentlich Einzelgänger und man trifft nur manchmal Muttertiere mit ihrem Nachwuchs, die dann zu zweit umherziehen. Drei Spitzmaulnashörner zusammen zu sehen war eine Sichtung, die weder ich in den letzten 20 Jahren gesehen hatte, noch irgendjemand anders – inklusive unserer zwei Ranger. Die Ranger meinten, dass diese drei Tiere sich zusammen getan hatten und bereits seit einiger Zeit zusammen durch den Park zogen. Von anderen Spitzmaulnashörnern wurde niemals zuvor berichtet, dass sie auch gesellig sein können und z.B. zu dritt in der Wildnis auf Futtersuche gehen.
Das Bild hier zeigt eines dieser Nashörner, die wir auf unserer Fotoreise gesehen haben.

Nashorn-Masai-Mara-Fotoreise-Fotosafari_Kenia
Das nächst Bild zeigt alle drei Nashörner zusammen. Nashörner werden seit einigen Jahren wieder verstärkt gewildert, weil ihr pulverisiertes Horn in der traditionellen chinesischen Hokus-Pokus-medizin z.B. zur Potenzförderung Verwendung findet. Wenn die Nashörner weiterhin so gewildert werden, wie in den letzten fünf Jahren, dann werden sie in den nächsten 15 Jahren ausgestorben sein.

Nashorn-Masai-Mara-Fotoreise-Fotosafari_DSC7688jpg
Am letzten Tag unserer Fotoreise machten wir einen Überraschungsbesuch in einem Masai-Dorf in der Nähe der Masai-Mara. Dort tanzten die Krieger mit einigen Teilnehmern meiner Fotosafari zusammen und wir hatten viel Spaß zusammen.

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Auf nächsten Bild zeige ich zwei der ältesten Damen aus dem Masai-Dorf, das wir besucht haben.

Masai-Mara-Fotoreise-Fotosafari_Kenia_DSC7910

Zum Schluss möchte ich noch ein Bild von dem süßen Masai-Kind zeigen, das ich ins Herz geschlossen habe.

Masai-Kind-Lake-Amboseli-Fotoreise-Fotosafari_Kenia-_DSC3975

Die Teilnehmer dieser Fotosafari sind als Kunden mit mir nach Kenia gekommen und wir sind als Freunde zurückgekehrt. Dies ist eine der Hauptgründe, warum ich diese Fotoreisen anbiete. Wir hatten eine fantastische Zeit zusammen in der Wildnis und auch einige einzigartige Begegnungen mit wilden Tieren. Jeder von uns hat sehr gute Möglichkeiten bekommen, interessante Menschen, Tiere und Landschaften zu fotografieren und wir haben Tausende schöner Fotos mit nach Hause gebracht.
Einige von diesen Fotofreunden haben bereits in Kenia andere Fotoreisen von mir für das nächste Jahr gebucht und ich freue mich sehr, erneut mit diesen netten Menschen auf eine Fotosafari gehen zu dürfen.

Wenn auch Sie mit mir auf eine Fotoreise gehen möchten, finden Sie die aktuellen Angebote unter dem folgenden Link:
LINK

Hier noch ein Hinweise: Alle hier gezeigten Fotos sind nur durch eine automatische Korrektur bearbeitet worden und dann stark verkleinert und komprimiert. Deswegen können sie nicht die wahre Qualität der Aufnahmen zeigen.

Herzlichst Ihr
Benny Rebel

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