Von Räubern und Raubtieren bedroht

Manche Reisen stehen unter keinem guten Stern! Auf meinem ersten Südafrikatrip schienen sich die gefährlichen Zwischenfälle nur so aneinanderzureihen.
Alles begann damit, dass der Londoner Flughafen Heathrow bei der Zwischenlandung meiner Maschine evakuiert werden musste, da ein Feuer ausgebrochen war. Die Läden wurden sofort geschlossen und die Sirenen machten einen beängstigenden Lärm. Die Passagiere wurden in einem Betonbunker untergebracht und Panik war in den Gesichtern der Menschen zu sehen. Alle waren heilfroh, als nach einer Weile das Feuer unter Kontrolle gebracht wurde und wir unsere Reise fortsetzen konnten.
In Johannesburg angekommen, erlebte ich dann den bittersten Zwischenfall all meiner Reisen. Noch bevor ich auch nur ein Raubtier zu Gesicht bekommen hatte, sah ich mich mit einer ganz anderen Bedrohung konfrontiert.
Nach meiner ersten Nacht in Afrika konnte ich es kaum erwarten, in den Krüger-Nationalpark zu fahren. Doch zuerst musste ich noch meine Reiseschecks umtauschen. In der Jugendherberge hatte ich Jane aus England kennengelernt und zusammen machten wir uns auf den Weg ins Zentrum von Johannesburg, um eine Bank zu suchen. In meinem Reiseführer hatte ich bereits gelesen, dass Johannesburg eine gefährliche Stadt ist und man bei Dunkelheit lieber nicht mehr draußen herumlaufen sollte. Aber es war helllichter Tag und ich fühlte mich nicht beunruhigt, durch die Stadt zu gehen.

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